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Forenübersicht >> Studium & Weiterbildung

Erst Bankausbildung, dann BWL Studium?
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GiorgioArmani85
Rang: Start-Up

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Verfasst am: 17.05.2006 16:25
Hallo,
ich befinde mich im Moment mitten in der Ausbildung zum Bankkaufmann.
Da die Übernahmechancen mehr als gering sind, strebe ich für nächstes Jahr den Beginn eines BWL Studiums an.

Wer von euch hat es genauso gemacht und kann mir sagen, ob eine Bankausbildung eine gute Grundlage für das BWL Studium darstellt?!

Mit feundlichen Grüßen
Kallstadter
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 17.05.2006 16:29
Kenne einiges die auch erst eine Ausbildung zum Banker gemacht haben und dann BWL studieren. Die Ausbildung ist auf jeden fall eine gute Grundlage!!!

---------------------------
Mitleid gibts umsonst mein Freund,
Neid muss man sich verdienen!

starniel
Rang: Small Cap

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Verfasst am: 17.05.2006 16:43
ja ist ein gute grundlage...

gehe den selben weg und man hat schon einige vorteile gegenüber anderen, die keine ausbildung haben...mehr als grundlagen haste aber auch nicht...
canopus
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 17.05.2006 17:00
Ich habe erst eine Ausbildung gemacht, und danach mit einem Wiwistudium (Uni) angefangen.
Also ich würde jetzt nicht behaupten, dass mir die Ausbildung so wirklich viele Vorteile ggü. meinen Mitstudierenden gebracht hat.
z.B. wurde das, was ich in 2 Jahren Berufsschule an Rechnungswesen gelernt habe, an der Uni in 4 Wochen durchgeknüppelt. Und ansonsten unterscheidet sich die Uni vom Stoff her schon ziemlich von einer Ausblidung (wesentlich theoretischer).

Mir hat die Ausbildung aber im Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung viel gebracht, aber als Grundlage fürs Studium eher weniger.
Jenny8286
Rang: Start-Up

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Verfasst am: 22.05.2006 20:31
kann man sich bei nem bwl studium eigentlich auch in richtung bank orientieren bzw. "spezialisieren"? hab das mal gerüchteweise gehört...
canopus
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 22.05.2006 20:52
Eine Spezialisierung in Richtung
Finanzierungs-/Kreditwirtschaft gibt es an den meisten Universitäten an denen man BWL studieren kann. Wenn du von vornherein weisst, dass du das machen willst, solltest du dir gleich eine Uni aussuchen, wo dieser Fachbereich gut besetzt ist.
Spontan würde mir da die Frankfurter Uni einfallen.
namb
Rang: Mid Cap

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Verfasst am: 22.05.2006 23:11
Ja die Uni Frankfurt soll mittlerweile den Standortvorteil der Stadt bezüglich Banken sehr gut nutzen. Früher schien sie aber nicht sogut gewesen zusein.
ll-cool-c
Rang: Small Cap

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Verfasst am: 23.05.2006 13:32
hey also ich mach den bankbetriebswirt an der ba und muss sagen, dass der bankstoff doch eher weniger mit dem bwl stoff zu tun hat. rewe überschneidet sich schon allerdings ist das was man für die bank braucht nur ein kleiner teil gegenüber dem was man für das studium braucht...
tobe1984
Rang: IPO

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Verfasst am: 23.05.2006 14:21
ich kann keinem empfehlen, zuerst ausbildung, dann studium zu machen, weil theorie und praxis zu sehr auseinanderfallen - studis sind einfach viel zu theoretisch und kommen aus dem studium, ohne kenntnisse von marktusancen und regulatorien. ich empfehle ein berufsbegleitendes studium an der bankakademie (bankspezifisch) oder einer privaten fh (grobflächiger, alllgemeine bwl) beides ist kostenpflichtig, aber eine investition in die zukunft
Tobias83
Rang: Mid Cap

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Verfasst am: 23.05.2006 16:12
Ich kann es jedem nur empfehlen vorher ne Ausbildung zu machen. In meinem Semester (Ok - nicht BWL, aber Wirtschaftsrecht) haben ca 90% vorher eine Lehre gemacht und diejenigen ohne Lehre sind teilweise schon im Nachteil. Aber auch nur teilweise.
Banklehre und danach BWL studieren finde ich recht sinnvoll.
MFG
Tobias

Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 26.05.2006 20:51 - Geaendert am: 23.10.2006 21:27
-
canopus
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 27.05.2006 14:09
Ich denke, man kann nicht so pauschal sagen, was der perfekte Weg ist. Das hängt sehr stark von den persönlichen Zielen und Voraussetzungen (wie z.B. Alter) ab.
Wenn man Abi macht, danach Zivi und vielleicht vom Jahrgang her schon älter ist, würde ich mir schon genau überlegen, vorher noch eine Ausbildung zu machen. Denn wenn man mit 28/ 29 erst fertig ist, sind die Berufschancen nicht mehr ganz so pralle.

Ich würde die praktischen Vorkenntnisse durch die Ausbildung im Hinblick auf ein Studium auch nicht überbewerten. Sicherlich hat man Verständnissvorteile wenn man sich direkt in Richtung Kreditwirtschaft orientiert, aber im allgemeinen habe ich bisher so gut wie keine Vorteile ggü. meinen Nichtausbildungskommilitonen im Studiengang.

Ist aber vielleicht auch ein Unterschied ob man nach der Ausbildung zur Uni oder FH geht. Da die FH praxisorientierter ausgerichtet ist, bringt einem die Ausbildung sicherlich mehr, als an der Uni.
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 27.05.2006 14:53
Grundsätzlich ist eine Berufsausbildung eine gute Grundlage für ein Studium.
Allerdings - so ist es mir ergangen - wird man neue Theorien sofort prüfen, ob die Aussagen des Professors in Wirklichkeit auch umsetzbar sind. Dagegen nimmt ein Student, der keine Praxis hat, die Aussagen ohne Widerspruch hin.
Pato
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 27.05.2006 18:55
Viel besser als Herrmann kann ich es auch nicht ausdrücken, aber:
Ich erlebe gerade in meinem Fernstudium, dass ich jeden Studieninhalt daraufhin prüfe, ob ich ihn irgendwo in der Praxis wiederfinde, oder einmal brauchen können werde.
Das Ergebnis ist oft sehr ernüchternt!
Ich kann nur sagen, dass mir die Praxis besser gefällt, als die Theorie und ich ein Studium letztendlich nur des Titels wegen mache(n) (würde).
Die entscheidenden Dinge lernt man im Leben und in der Praxis.
xxx
Rang: Mid Cap

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Verfasst am: 29.05.2006 01:07
ich habe während der ausbildung - mit der ich nie wirklich glücklich war - auch gedacht und gehofft - es wäre wenigstens eine gute studiengrundlage... aber das kann ich nun- im 2. fachsemester - nicht mehr behaupten - aus den schon genannten gründen! zudem ist es mitunter auch wg. des finanziellen aspektes schwierig - da ja das studium nicht mehr als erstausbildung zählt... und wer da nicht reiche eltern hat - tja, der hats schwierig und muss noch nebenbei arbeiten - wie ich auch - und das ist nicht gerade ein zuckerschlecken...
aber wenigstens herrschen an der uni faire prüfungsbedingungen - da wird man nicht von der ihk und ihren ausschussmitgliedern vor konditionen gestellt, die ja wohl mit dem begriff fairness gar nichts mehr zu tun haben... vg
canopus
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 29.05.2006 18:03
>>da ja das studium nicht mehr als erstausbildung zählt... und wer da nicht reiche eltern hat <<

Den Punkt verstehe ich jetzt ehrlich nicht. Bafög bekommst du auch, wenn du vorher eine Ausbildung gemacht hast.

Ein Problem bekommst du gerade dann, wenn du reiche Eltern hast (also nicht Bafög berechtigt bist), und sie sich weigern für dein Studium aufzukommen. Du hast dann keinerlei Anspruch gegen deine Eltern, da diese nur für die Erstausbildung aufkommen müssen.
Aber grundsätzlich bekommt man Bafög auch, wenn man vorher eine Ausbildung gemacht hat.
canopus
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 29.05.2006 18:10
Ich ergänze mal meine obige Aussage.

Wenn das Einkommen der Eltern so gerade eben über der Bafög- Einkommensgrenze liegt, diese einen also nicht groß finanziell unterstützen können, und man zusätzlich für das Studium umziehen muss, also nicht mehr zu Hause wohnen kann, kann es durchaus etwas problematisch werden.
Das sind, meiner persönlichen Erfahrung nach, aber die wenigsten Fälle.

In diesem Falle ist es allerdings egal, ob es sich dabei um die Erst-, oder Zweitausbildung handelt.
Flo11077
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 30.05.2006 01:52
Die Ausbildung zum Bankkaufmann/frau ist eine, für mich ideale Grundlage für ein betriebswirtschaftliches Studium.

Im meienr Studienzeit habe ich gesehen, dass Kommilitonen mit einer Ausbildung ein besseres Verständniss für wirtschaftliche Zusammenhänge haben.

Um auf die vorangegangene Frage zu antworten:
Es gibt den Schwerpunkt Bankbetriebslehre, Finanzierung, etc in einem algemeinem BWL Studium.

Wer es von vornherein spezieller mag, der sucht sich eine Hochschule, wie bspw. FH Köln, die den speziellen Studiengang Banking and Finance anbietet.

Dieser Studiengang ist sehr für Leute zu empfehlen, die sich im Bereich des Banksektors auch zu einem späteren Zeitpunk aufhalten wollen.

Flo
evamaus
Rang: Mid Cap

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Verfasst am: 01.06.2006 12:09
Hallo zusammen.

Nach mittlerweile 8 Semestern an der Uni sehe ich langsam dem Ende des Studiums entgegen. Davor habe ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht.

Ich denke, dass mir die Ausbildung sehr viel gebracht hat, auch wenn ich vom Stofflichen her nicht so viele Vorteile hatte. Wie von einigen schon gesagt, ist das Tempo an der Uni schon ein ganz anderes und außer in Buchführung hatte ich nicht viele Synergieeffekte.

Allerdings bringt die Berufs- und Lebenserfahrung einen persönlich schon voran. Ich habe es oft erlebt, dass Leute mit einer abgeschlossenen Ausbildung viel zielstrebiger studieren, da sie sich den Schritt ins Studium oft genauer überlegt haben. Sie sind oft schneller, motivierter, organisierter und haben vielleicht sogar etwas bessere Noten. (Das ist nur meine Erfahrung, hab aber auch schon eine wissenschaftliche Untersuchung gelesen, in der die Vermutung tendenziell bestätigt wird.)

Außerdem bekommt man leichter an gute Nebenjobs und Praktika, mit denen man nach dem Studium auch bessere Job-Aussichten hat.

Manchmal merke ich schon, dass die anderen etwas "weltfremd" sind. Wenn man sich mit Kommilitonen unterhält, die direkt nach dem Abi das Studieren begonnen haben und deren einzige Berufserfahrung das Kellnern in der Kneipe ist, macht man sich schon Gedanken. Denke schon, dass ich denen durch meine Erfahrung schon etwas voraus bin.

Klar, das finanzielle ist schon ein Problem. Ich stehe auch knapp an der Grenze, dass ich kein Bafög bekomme. Das ist dann schon schwierig, vor allem weil ich in den ersten 4 Semestern immerhin noch einen Teil Bafög bekommen habe. Der fehlt mir jetzt schon. Ich werde zwar etwas von meiner Mutter unterstützt, aber sie hat auch nicht sao viel übrig. Leider sind die Einkommensgrenzen für Bafög halt recht eng.

Andererseit kann ich jetzt selbs bestimmen, wie viel ich zusätzlich arbeite, das ist beim Bafög nämlich stark eingegrenzt. Also hab ich wenigstens einen kleinen Vorteil.

Ich denke, dass ein Studium auch ohne Bafög zu schaffen ist, mann muss sich halt ranhalten und in den Semesterferien versuchen möglichst viel zu arbeiten um dann wenigstens in der Prüfungszeit seine Arbeitsstunden etwas runterzufahren. Es hat doch auch was, wenn man lernt mit weniger Geld auszukommen. Außerdem hab‘ ich jetzt auch nicht weniger, als in der Ausbildung, also war ichs schon gewöhnt.

Ich kann nur allen raten zu studieren. Der Arbeitsmarkt für Akademiker wird zunehmend besser, der interne Aufstieg würde noch länger dauern als ein Studium, man lernt nicht nur fachliches dazu, sondern auch Sozial und Persönlichkeitskompetenzen werden gefördert.

Und: die Zeit vergeht wie im Fluge! Mich haben die 5 Jahre, die ein Studium dauert zuerst auch abgeschreckt, aber nach 4 Jahren muss ich sagen: es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, als ich meine Ausbildung gemacht habe und danach zu studieren begann.

Also informiert euch gut, ein passendes Studium ist echt das Beste, wass man nach der Ausbildung machen kann!

Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 01.06.2006 12:48
Dies wird auch mein Weg sein!

Ausbildung zu Ende dann BWL!!!

Und eins ssage ich euch, dass wird ne geile Zeit :o)

Muh!

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