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Die Mehrheit glaubt, für das Alter ausreichend vorgesorgt zu haben

18.06.2012 - Die Mehrheit der Deutschen glaubt, ausreichend für das Alter vorgesorgt zu haben. Insgesamt sehen sich 62 Prozent auf dem richtigen Weg, während der Rente keine finanziellen Einschränkungen zu erleiden. Nur rund jeder fünfte Befragte denkt, noch nicht genug für seine Altersvorsorge getan zu haben. Das ist ein Ergebnis der Umfrage von Union Investment zur Altersvorsorge im zweiten Quartal 2012.

Große Unterschiede gibt es dabei zwischen den einzelnen Altersgruppen. Während 77 Prozent der 50- bis 59-Jährigen sicher sind, über genug Geld im Ruhestand zu verfügen, meint bei den 20- bis 29-Jährigen rund jeder Dritte, ausreichend vorgesorgt zu haben. Dass eine private Altersvorsorge jedoch nicht automatisch den Lebensstandard im Alter sichert, zeigt der Vorsorgeatlas Deutschland. Demnach können sich zwar 56 Prozent der Menschen während der Rente das Gleiche leisten wie im Erwerbsleben. Bei 44 Prozent der Deutschen reicht die zusätzliche Vorsorge dafür aber nicht aus.

Fast alle Befragten meinen, die Summe ihrer privaten Zusatzrente zu kennen

Dass die aktuell Befragten nicht mehr für ihre Zusatzrente tun wollen, basiert auf der Vorstellung, den Betrag ihrer zukünftigen privaten Altersvorsorge relativ genau kennen. Nahezu alle Finanzentscheider (94 Prozent) gaben an, zumindest eine ungefähre Ahnung über die zu erwartenden Auszahlungen zu haben. Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es immerhin noch 80 Prozent.

"Es ist erfreulich, dass so viele Menschen eine Ahnung über ihre private Vorsorge haben. Entscheidend für die Rentenzeit sind jedoch die Ansprüche aus allen drei Schichten - also der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Vorsorge", erläutert Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment. Die Summe aller Rentenansprüche solle man daher regelmäßig von einem Experten berechnen lassen. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken könne dies beispielsweise mit dem VR-Vorsorgestatus geschehen, der alle Verträge unabhängig vom Anbieter erfasst.

"Erst nach so einem Check kann man sicher sein, ob die bisherigen Sparanstrengungen ausreichen oder ob man mehr tun muss", so Erling. Die Annahme, über eine ausreichende Zusatzrente zu verfügen hat entsprechende Auswirkungen auf die Bereitschaft, sich mit der privaten Altersvorsorge zu beschäftigen. Zwar halten es immer noch zwei Drittel der Befragten für notwendig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Jedoch gab rund jeder Fünfte (21 Prozent) an, sich nicht mit einer privaten Zusatzrente beschäftigen zu müssen. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Befragung im dritten Quartal 2007.

Diskussion um die Riester-Rente verunsichert die Menschen

Ein ähnliches Bild gibt es bei der privaten Altersvorsorge mittels einer Riester-Rente. Zwar haben 43 aller Befragten einen Riester-Vertrag abgeschlossen, jedoch halten 16 Prozent der Menschen eine Riester-Rente für nicht notwendig. Dies gaben mit 18 Prozent vor allem Männer an, was bei ihnen den höchsten Wert seit dem zweiten Quartal 2008 darstellt. Grund für die Zurückhaltung bei der Riester-Rente ist die undifferenzierte Kritik in der Vergangenheit, welche die Menschen verunsichert hat sowie die entsprechenden Gesetzesänderungen. Rund die Hälfte der Befragten (48 Prozent) wurde durch die wiederholten Gesetzesänderungen rund um die Riester-Rente in der Einschätzung der Riester-Rente irritiert. 38 Prozent sind durch die vielen kritischen Medienberichte nicht sicher, ob ein Riester-Sparplan wirklich einen Mehrwert bringt.

"Die Ergebnisse belegen, dass die Menschen durch die pauschale und teilweise ideologisch geprägte Kritik nachhaltig verunsichert wurden. Die Folge ist, dass sie dann oft lieber nichts mehr sparen oder Produkte wählen, die für eine Altersvorsorge nicht geeignet sind", warnt Erling. Das könnten auch die Kritiker nicht als Ziel haben. "Die Kritik an einzelnen Riester-Angeboten muss differenziert dargestellt werden. Denn es gibt genügend gute und transparente Produkte und das System der Riester-Rente ist nach wie vor für die meisten Menschen von Vorteil", betont der Experte.

Seit Mitte 2007 lässt Union Investment durch das Marktforschungsinstitut Forsa quartalsweise eine Erhebung zum Thema Altersvorsorge durchführen. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen.

Quelle: Bankfachklasse

Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 18.06.2012
Quelle: Bankazubis.de

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