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Internationaler Bankentag 2012: Deloitte: FATCA ein Muss-Thema, das niemanden begeistert

So wie ACTA derzeit in der Online-Gemeinde für Wirbel sorgt, hat der amerikanische Steuergesetzvorstoß FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act), der es amerikanischen Behörden ermöglichen soll, steuerpflichtige Amerikaner mit Auslandskonten aufzuspüren, vor einiger Zeit unter anderem die deutsche Bankenlandschaft aufgemischt. Beim Thema FATCA geht es derzeit allerdings bereits um die konkrete Umsetzung durch den deutschen Gesetzgeber und die betroffenen Banken. So beschäftigte sich der diesjährige „Internationale Bankentag 2012“, der am 17. April von Deloitte in Frankfurt veranstaltet wurde, mit den Themen Geldwäscheprävention, US-Finanzsanktionen und nicht zuletzt FATCA.

Unter den Vortragenden war Michael Findeisen, Ministerialrat im Bundesministerium der Finanzen (BMF). Er berichtete unter anderem von den Fortschritten des Ministeriums bei der Überarbeitung der FATCA-Regeln zusammen mit den US-Behörden. Er sehe in FATCA eine gute Maßnahme um die Korruption weiter einzudämmen und sprach von seinem Ressort als „Dunkgelgeldforschung“ auf hohem Niveau. Die Regulierungsdichte sei in Deutschland vielen anderen Ländern überlegen.

Wolfgang Feulner, als Steuerberater im Bereich Financial Services Tax bei Deloitte tätig, stellte in seinem Vortrag klar, dass ab dem Jahr 2016 alle Reportinganforderungen seitens FATCA vollständig erfüllt werden müssten. Noch bis Ende April 2012 seien Kommentare zur Umsetzung in nationales Recht möglich. FATCA diene in erster Linie dazu, Informationen über steuerpflichtige US-Bürger zu generieren und der drohende Vollzug der 30 %-Strafe sei eher zweitrangig zu betrachten. Aus seiner Sicht hätten die Joint Statements vom BMF und der US-Behörde wesentlich zu einer Präzisierung beigetragen. So müssten Bestandskonten natürlicher Personen erst ab einem Saldo von 50.000 US-Dollar und juristischer Personen ab einer Schwelle von 250.000 US-Dollar überprüft werden.

Während die konkrete Umsetzung der amerikanische Gesetzesinitiative rund um FATCA in vielen Instituten weiterhin Verwirrung stiftet, so sind sich die Teilnehmer der Veranstaltung überwiegend einig über den enormen Aufwand, der mit der endgültigen Umsetzung verbunden sein wird. FATCA, so war aus den Reihen der Teilnehmer zu hören, ist ein Muss-Thema, das Kosten produziert und intern für keine Begeisterungstürme sorgt.

FATCA - kein originäres Steuerthema
Nils König, Mitarbeiter der Steuerabteilung der NordLB, der innerhalb seines Instituts das Projekt zur Umsetzung der Richtlinie leitet, brachte diesen Eindruck gleich zu Beginn seiner Präsentation auf den Punkt: „Mit dem Thema FATCA kann man intern keinen Blumentopf gewinnen“. Er betonte zudem, dass FATCA kein originäres Steuerthema sei. Ein Institut könne lediglich aus zwei Optionen wählen, nämlich FATCA umzusetzen oder zu zahlen. Vielmehr sei es als bankübergreifendes Thema zu verstehen, bei dem die viele Abteilungen zusammenarbeiten müssten, auch verstärkt mit der IT-Abteilung um den Transparenzpflichten nachzukommen.

Quelle: Bankmagazin.de

Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 19.04.2012
Quelle: Bankazubis.de

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