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G20-Beschlüsse ernten nur teilweise Zustimmung

Am 3. und 4. November berieten die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) in Cannes über Pläne für die Finanzmarktregulierung. Während dieses Gipfel-Treffens erarbeiteten die G20-Staatsoberhäupter unter anderem Regulierungsmaßnahmen zur Eindämmung weiterer Gefahren für die Finanzmärkte, durch Schuldenkrisen und über neue Vorschriften für systemrelevante Banken, im Bereich des Eigenkapitals.


Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) sieht die aus dem Treffen hervorgehenden Beschlüsse als überwiegend positiv. Die Bewertung durch Heinrich Haasis, Präsident des Deutscher Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), fällt hingegen mit der Begründung „hinter den Erwartungen zurückgeblieben“ etwas negativer aus.

Nach Angaben der Bundesregierung sollen künftig die sogenannten Schattenbanken -Institutionen, die wie Finanzinstitute agieren, aber nicht wie diese einer Kontrolle unterliegen - beaufsichtigt werden.Haasis konstatierte jedoch, dass die Bemühungen um eine Regulierung der Schattenbanken „nicht von der Stelle gekommen seien“. Aus Sicht des BVR reiche eine Einigung auf hoher Ebene nicht aus, um Schattenbankenaktivitäten zu bekämpfen. Vielmehr müsse ein konkreter und detaillierter Aktionsplan folgen, so Gerhard Hofmann, BVR-Vorstandsmitglied.

Der Internationale Währungsfonds (IWF)erhält zudem, laut Beschluss, einen stärkeren Einfluss in der globalen Wirtschaft. Der IWF soll demnach Ländern künftig zur Vorbeugung vor einem Überschwappen von Finanzkrisen kurzfristige Liquiditätskredite vergeben können. Gerade für diese künftige Erweiterung des Handlungsspielraumes des IWF spricht sich der BVR wiederrum positiv aus. Die geplante Verschärfung der Vorschriften für systemrelevante Finanzinstitute findet beim DSGV Unterstützung. Der BVR jedoch sieht in den angekündigten verschärften Regeln lediglich nur einen Teilschritt zur Lösung des Problems, dass Staaten gerade durch solche Banken erpressbar sein könnten.

Die Pläne zur Finanzmarktregulierung sind zwar nach Angaben von SPIEGELonline zwar unter Dach und Fach, doch diese müssten erst entwickelt, ausgestaltet und letztlich umgesetzt werden, was erst ab 2016 schrittweise geschehen soll.

Quelle: Bankmagazin.de

Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 09.11.2011
Quelle: Bankazubis.de

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