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Neuer Personalausweis kann bald von SB-Terminals gelesen werden

BANKMAGAZIN sprach mit Thomas Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs Bargeldlösungen des IT-Dienstleisters S&N AG, über die Verknüpfung von Geldautomaten mit dem elektronischen Personalausweis und die daraus resultierenden Vorteile.

BANKMAGAZIN: Wie ist der Stand der Dinge beim elektronischen Personalausweis im Hinblick auf seine Lesbarkeit in SB-Automaten?
Vogel: Das Thema genießt momentan hohe Aufmerksamkeit. Hinter den Kulissen wird viel diskutiert über eine mögliche Integration des neuen maschinenlesbaren Personalausweises in die SB-Terminals der Banken. Damit könnte man erstmals rechtsverbindliche Geschäfte mit unbekannten Kunden machen, also mit Menschen, die bisher keine Kunden des eigenen Instituts sind. Da bieten sich Geschäftschancen – vor allem im Bereich Neukundengewinnung.

BANKMAGAZIN: Für welche Banken wäre das denn besonders interessant?
Vogel: Vor allem sind das die Institute mit dem größten Geldautomaten-Netz. Sie haben die meisten Kontakte zu den Kunden anderer Banken. Aber auch Online-Banken versprechen sich viel davon. Denn durch eine verlässliche Authentifizierung an einem Geldautomaten würde die lästige Hürde des Post-Ident-Verfahrens wegfallen.

BANKMAGAZIN: Und wo liegen die größten Schwierigkeiten?
Vogel: Es geht nicht nur darum, die Daten des neuen Personalausweises auszulesen. Vor allem ist es wichtig, die beiden IT-Infrastrukturen „zu verheiraten“. Das ist technisch enorm herausfordernd, schließlich sind hier bisher noch nie dagewesene Geschäftsprozesse abzubilden. Von daher wird eine solche Integration wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen.
Die technische Marktreife ließe sich in einem halben bis dreiviertel Jahr herstellen. Noch ist allerdings die Einbettung in bankenrechtliche Prozesse, zum Beispiel die ZKA-Vorgaben, nicht festgelegt. Und nicht zuletzt ist die wichtigste Einflussgröße die Antwort auf die Frage, worin denn die Killer-Applikation liegt. Denn speziell nach den Erfahrungen mit größtenteils vergeblichen Investitionen in die elektronische Gesundheitskarte wollen die Banken natürlich nicht Geld in dieser Größenordnung in den Sand setzen.

Quelle: Bankmagazin.de

Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 03.11.2011
Quelle: Bankazubis.de

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