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DGB-Report: Unternehmen sollten mehr in Ausbildung investieren

Die Klagen über fehlende Auszubildende und Fachkräfte werden immer lauter, aber die Schwächen der Ausbildung werden in einigen Bereichen nicht beseitigt. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

"Die Auszubildenden von heute sind die qualifizierten Fachkräfte von morgen. Arbeitgeber haben es selbst in der Hand, Fachkräfte zu qualifizieren. Aber leider sind die Probleme von Auszubildenden in den letzten Jahren nicht geringer geworden", erklärte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende. Im Ausbildungsreport wird die Qualität der Ausbildung anhand verschiedener Kriterien untersucht, wie zum Beispiel den Arbeitszeiten, der Vergütung und der fachlichen Anleitung.

Bankkaufleute vorne im Ausbildungsranking
Im Ranking der 25 häufigsten Ausbildungsberufe hat sich wenig verändert. Die besten Beurteilungen für die Qualität der eigenen Ausbildung gab es von angehenden Bank- und Industriekaufleuten sowie Mechatronikern. Der Anteil der Auszubildenden, die Überstunden leisten, liegt ausbildungsübergreifend mit 40,6 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres (40,2 Prozent). Fast jeder dritte Azubi (28,5 Prozent) muss nach eigenen Angaben ausbildungsfremde Tätigkeiten erledigen (Vorjahr: 30 Prozent).

Nach wie vor gibt es auffällige geschlechtsspezifische Unterschiede in der Ausbildung. Noch immer entscheiden Frauen und Männer sich für unterschiedliche Ausbildungen, was zu deutlich männlich und weiblich dominierten Berufen führt. Frauen bekommen in den von ihnen bevorzugen Berufen weniger Geld und Urlaub, müssen öfter Überstunden leisten und erhalten gleichzeitig einen schlechteren Überstundenausgleich. Dies spiegelt auch der Ausbildungsreport wieder: die Azubis in den weiblich dominierten Berufen sind weniger zufrieden mit ihrer Ausbildung als die Azubis in den männlich dominierten Ausbildungsgängen.

Jeder Zeite fühlt sich ungerecht behandelt
Ungerechte Behandlung im Betrieb ist aus Sicht der Auszubildenden kein seltenes Problem. Knapp die Hälfte (45,4 Prozent) der Befragten gab an, während ihrer Ausbildung „selten“, „manchmal“ oder „häufig“ ungerecht behandelt worden zu sein. Dabei geht es nicht unbedingt um persönliche Konflikte zwischen Auszubildenden und Vorgesetzten. Vielmehr zeigt der Ausbildungsreport, dass die Auszubildenden in Betrieben mit unzureichenden Rahmenbedingungen und rauem Arbeitsklima verstärkt den Eindruck haben, ungerecht behandelt zu werden.

Sehr problematisch für die Auszubildenden ist die oft ungeklärte Übernahmesituation. Zum Zeitpunkt der Befragung wussten zwei von drei der Befragten (65,9 Prozent) aus allen Lehrjahren noch nicht, ob sie am Ende der Ausbildung übernommen werden. Lediglich ein knappes Viertel (24,3 Prozent) der Befragten hatte bereits eine Zusage erhalten.

Der Ausbildungsreport des DGB erscheint jährlich. Für die repräsentative Befragung wurden in diesem Jahr 9.325 Auszubildende aus den laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 25 häufigsten Ausbildungsberufen befragt.

Quelle: Bankfachklasse.de

Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 19.09.2011
Quelle: Bankazubis.de

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