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Kernbanksysteme in Deutschland: lokale Anbieter bevorzugt

Der weltweite Markt für Kernbankenlösungen bleibt fragmentiert. Dies schreibt das IT-Beratungshaus Ovum Consulting in seinem „Solution Guide to International Retail Banking Core Systems“. Insgesamt geht die Zahl der
Systemanbieter in die Hunderte. In einigen Märkten – in Deutschland, aber auch in Russland und den USA – werden auch weiterhin die lokalen Anbieter von Kernbankenlösungen stark vertreten sein. Den Ausschlag gegen die größere
technologische Stärke der internationalen Softwarehäuser und für die Experten vor Ort geben oft deren Kenntnisse, was die spezifischen Produktanforderungen und regulatorischen Vorgaben des jeweiligen Marktes angeht.

Im vergangenen Jahrzehnt haben aber die internationalen Systemhäuser gegenüber der Konkurrenz vor Ort aufgeholt. Dank des mittlerweile modularen Aufbaus ihrer Kernbankenlösungen seien die Zeiten vorbei, in denen die
führenden Anbieter umfangreiche Anpassungen ihrer Tools vornehmen mussten, um lokalen Anforderungen zu genügen, heißt es im „Solution Guide“. Zwar sollten Banken bei der Wahl des Systems unter anderem den Umfang der Unterstützung bedenken, den ihnen ein einheimischer Anbieter zukommen lassen kann. Dennoch dürften Finanzinstitute dem nicht die Vorteile einer starken
IT-Architektur und die Anpassungsfähigkeit des Kernbankensystems opfern.

Kernbanksystem nicht isoliert betrachten Außerdem sollten Banken vermeiden, den Wechsel der Kernbankensoftware
isoliert zu betrachten und die Integrationsanforderungen an periphere Systeme, zum Beispiel für Marketing und Vertrieb, sowie die daraus resultierenden Betriebskosten zu ignorieren. Ovum empfiehlt Banken daher,
ein Ziel für ihr IT-Herzstück zu definieren. Der modulare Aufbau vieler Lösungen ermögliche es den Finanzdienstleistern, nicht alle Teile ihres
Core-Banking-Systems zwangsläufig auf einen Schlag ersetzen zu müssen, sondern die Migration bei Bedarf schrittweise vorzunehmen. Generell sollten
die Geldhäuser darauf achten, inwieweit der Anbieter und seine Lösung mögliche künftige Anforderungen erfüllen können, die aus Erweiterungen des Banking-Portfolios resultieren.

Das System sollte Banken überdies dabei helfen, ihre Innovationsstärke und die Time-to-Market-Spanne bei der Einführung von Produkten zu verbessern, so Ovum. Produktneu- bzw. -weiterentwicklungen würden bei den neueren Kernbankenlösungen über Veränderungen der Parameter abgebildet und zögen, eher keine eigenen Entwicklungen aufseiten der IT mehr nach sich. Zu guter
Letzt gilt es zu prüfen, wie stark das Core-Banking-System die Bankprozesse unterstützt. Auch hierbei zählt beispielsweise die Fähigkeit der Software, mit externen Systemen zu interagieren.

Untersuchung von Anbietern und ihren Lösungen
Mit Hilfe einer Befragung hat Ovum sieben Anbieter von Kernbankenlösungen für den internationalen Retail-Banking-Markt auf die drei Hauptkriterien Einfluss auf den globalen Core-Systems-Markt, Funktionalität des Kernbanksystems, Technologie sowie einige nachgelagerter Kriterien untersucht und in drei Kategorien eingeordnet. In der „Shortlist“ finden sich führende Lösungen, deren
Anbieter in den Augen des Consulters unter anderem eine dominierende Marktstellung einnehmen. Mit einer guten Position im Markt und breiten Funktionalität bzw. weitgehendem technologischen Leistungsvermögen sind
Tools in der Kategorie „Consider“ ausgestattet. In die Liste „Explore“
wurden Anbieter aufgenommen, die nach Ansicht des Beratungshauses starkes Potenzial aufweisen, aber in den drei Kriterien noch nicht die volle Reife erreicht haben.

Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 18.05.2011
Quelle: Bankazubis.de

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