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Bereich Einlagen, Sparförderung, Altersvorsorge und Steuerrecht
Moderator: TobiasH
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Forenübersicht >> Einlagen, Sparförderung, Altersvorsorge und Steuerrecht

"Sales Story" Unfallversicherung
 
michikuehni
Rang: IPO

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Verfasst am: 04.05.2008 20:00
Hallo Leute,

hat einer eine Idee oder sogar eine Sales Story zur Unfallversicherung. Brauch die für ne Schulung. Mir fällt aber absolut nichts ein,
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 04.05.2008 23:05 - Geaendert am: 05.05.2008 11:53
Es gibt doch genügend Schauermärchen zur Unfallversicherung:
- Hausfrau stürzt beim Aufhängen der Vorhänge vom Stuhl.
- Kind verletzt sich beim Sport.
- Vater usw.

Nur Hausfrauen, Selbstständige, Freiberufler und vor allem Kinder benötigen in der Regel eine Unfallversicherung.

Der Deckungsgrad bei Unfallversicherung ist sehr hoch.Die Versicherungsdichte liegt bei der privaten Unfallversicherung bei ca. 40 %.

Die klassische Unfall-versicherung soll wirtschaftliche Folgen eines Unfalls mildern.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist doch viel sinnvoller als eine Unfallversicherung, bei der rund 55 % der Beiträge für Verwaltungskostendraufgehen. Von den eingenommenen Prämien geben die Versicherer nur rund 45 % an die Kunden für Unfallschäden zurück.

Gründe für Berufsunfähigkeitversicherung:
Von neun von zehn Fällen sind schwere Krankheiten für den Verlust der Arbeitskraft verantwortlich. Nur einer von zehn Berufsunfähigen verliert wegen eines Unfalls seine Arbeitskraft.
Im Leistungsfall drücken sich die Versicherungen für Leistungen bei Unfall.
Versicherungsvertreter reißen sich selten um den Verkauf von Berufsunfähigkeitsversicherungen, weil eine seriöse Beratung sehr aufwändig ist und eine geringe Provision bringt.

Geschichten: Urteile zu Unfallversicherungen
http://www.versicherungen-blog.net/category/unfallversicherung/page/2/
http://www.rechtsanwalt.com/201_urteil_unfallversicherung.html
Milli
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 05.05.2008 13:11
Nur Hausfrauen, Selbstständige, Freiberufler und vor allem Kinder benötigen in der Regel eine Unfallversicherung.
 sorry, aber das is schwachsinn! warum nicht für normale arbeitnehmer?? 70% aller Unfälle passieren in der freizeit! was leistet da die gesetzliche? NIX
außerdem: was is mit den rentnern? die sind gar net abgesichert!

Zu den 3 gründen der BU-Versicherung:
1. was hilft mir als kind/hausfrau etc. eine BU???
2. unsere versicherung drückt sich nicht! wenn sie in best. fällen nicht leisten sollte, dann steht dass auch in den bedingungen!
3. uns bringt die BU mehr provision als eine unfallversicherung!
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 05.05.2008 13:20 - Geaendert am: 05.05.2008 13:22
Die Heilbehandlung zahlt die Krankenversicherung.
In welchen Fällen zahlt die private Unfallversicherung?
Milli
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 05.05.2008 13:48
Sie leistet

- weltweit
- rund um die uhr.

Die Hauptleistungen:

Invaliditätsleistung
Unfallrente
Erweitertes Unfall-Krankenhaus-Tagegeld
Todesfall-Leistung
Erweiterte Übergangsleistung
Unfall-Tagegeld
Bergungskosten
Kosten für kosmetische Operationen
Familien-Vorsorgeversicherung
Öko-Leistung
Kinder-Invaliditäts-Zusatzversorgung (KIZ)

zusätzlich Leistung bei:

- Zeckenbiss (z.B. Folgeschaden Gehirnhautentzündung)
- Vergiftungen (auch bei Erwachsenen; keine Nahrungsmittelvergiftungen)


Vorteile ggü. der BU:

- Bei BU ist meist Voraussetzung, dass man für mind. 6 Monate ununterbrochen mind. 50% arbeitsunfähig ist
- Unfallrente ist LEBENSLANG, BU-Rente nur bis zu einem bestimmten Alter (meist 65 J.)
- Umbaukosten sind mitversichert
- Todesfallleistung!
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 05.05.2008 14:03
Wieviel Prozent der Versicherungsnehmer erhalten eine lebenslange Unfallrente?

Es sind bestimmt wesentlich weniger als bei der Berufsunfähigkeitversicherung.
baenkli
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 05.05.2008 14:04
Für den Kunden dürfte sicherlich im Normalfall die BU-Versicherung die sinnvollere Versicherung sein, für die Bank oder Versicherung aber nicht, deshalb ist die aktive Vermarktung eher verpönt, zumal die in Kraft getretenen Änderungen des VVG für die Versicherungen noch nicht abschätzbare Kostenrisiken bergen.

Entweder werden die BU-Versicherungen, allem Bedarf zum Trotz, vom Markt verschwinden, oder so teuer werden, dass sie sich kaum jemand leisten kann.
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 05.05.2008 14:05 - Geaendert am: 05.05.2008 14:05
Es muss zu dauerhaften Beeinträchtigung kommen.
Außerdem muss ein Unfall vorliegen.

Die meisten gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen von Krankheiten und nicht von Unfällen.

Schätzung:
10 % Unfallfolgen
90 % Krankheit
tobs
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 05.05.2008 14:23
die ganzen statistiken was versicherungen angeht sind doch totaler humbuk!
fakt ist: wer welche versicherung braucht entscheidet jeder selbst.
man sollte einen kunden umfänglich beraten über verschiedene risiken und die eventuellen lösungen per versicherung.
was er jetzt damit anfängt ist sache des kunden.
ein banker z.b. der freizeittechnisch viel sport treibt sollte eher ne unfall als ne BU haben :-D
allgemein sagen kann mans nicht.
ist meiner meinung mit das individuellste im bankensektor
baenkli
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 05.05.2008 14:31
Nur hat man mit der BU das Unfallrisiko weitgehend auch mit abgesichert, da sie den umfassenderen Schutz bietet.

Andererseits sollt man sich mal realistisch beschauen, in welchen Fällen die Berufsgenossenschaften eintreten, Wegeunfälle etc. Da ist schon ein großer Bereich abgedeckt, bleibt im wesentlichen der Sport. Da ist aber vielfach schon über einen Verein Versicherungsschutz geggeben.
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 05.05.2008 14:33
"Viele Bundesbürger haben gleich mehrere Unfallversicherungen z. B. über eine Kreditkarte, eine Reiseversicherung oder über die typische Unfallversicherung als extra Versicherungsvertrag. Die Zeitschrift Finanztest hat jetzt Unfallversicherungen getestet und festgestellt, dass viele Unfallversicherungen Ihr Geld nicht wert sind.

In Deutschland gibt es ca. 30 Millionen Unfallversicherungsverträge. Von Finanztest wurde das Preis Leistungsverhältnis untersucht, ebenso unter welchen Bedingungen der Versicherte Geld bekommt. Außerdem wurden die Antragsformulare geprüft. Das Ergebnis zeigt, dass nicht unbedingt die teuerste Versicherung die beste sein muss. Eine gute Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme von 100.000 EURO bekommt man schon für 100 150 EURO im Jahr. Kunden sollten also vor Abschluss einer Unfallversicherung auf jeden Fall die Leistungen genau Prüfen und insbesondere auf die Progression achten. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich das Produkt vom Versicherungsmakler ausführlich erklären zu lassen, damit man im hoffentlich nie eintretenden Ernstfall auch wirklich gut versichert ist. "

Quelle:
http://www.versicherungen-blog.net/category/unfallversicherung/page/2/
Dallas
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 05.05.2008 23:29
Nur so nebenbei, vielleicht ist es auch schon bei den vorherigen Beiträgen irgendwo aufgetaucht...

Wusstet Ihr, dass man auf dem Weg zum "Örtchen" und auf dem Örtchen nicht über das Geschäft unfallversichert ist?!
Hört sich jetzt lächerlich an, ist aber so...

Passiert was, wird ohne private UV nichts gezahlt...

Schönen Abend.
JohannDemuth
Rang: Small Cap

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Verfasst am: 06.05.2008 08:34
Es wurde zu Recht in dieser Diskussion darauf verwiesen, dass letztlich der Kunde entscheiden muss, was für ihn selbst die beste Versicherungslösung ist. Viele Kunden sind bei diesen Entscheidungen überfordert und benötigen unsere Beratung. Kunden, die sich noch nicht ausführlich mit der Materie beschäftigt haben können ihr persönliches Risiko nicht adäquat abschätzen. Es ist ja auch ganz natürlich, dass ein 20jähriger Berufsanfänger, der noch nie mit gesundheitlichen Probleme zu tun hatte, eine Berufsunfähigskeitsversicherung für überflüssig hält. Da wir in unserer Bank dieses Thema sehr ernst nehmen, werden die entsprechenden Beratungen nur von den Versicherungskollegen des Verbundpartners durchgeführt. Im Vorfeld informieren wir unsere Kunden über verschiedene Kanäle z. B. http://www.voba-heuchelheim.de/privatkunden0/versichern/versicherungscheck.html

Fazit: Wichtig ist, dass wir alle Kunden erreichen und Sie über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten der privaten Absicherung aufklären. Erst auf dieser Grundlage kann danach im zweiten Schritt jeder Kunde selbst entscheiden, ob er eine Berrufsunfähigkeitsversicherung oder eine Unfallversciherung haben möchte.
-fernweh-
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 06.05.2008 08:45
Wieso oder?

Ich finde die Grundabsicherung sollte bei Arbeitnehmern immer eine BU sein, vor allem wenn dieser z.B. Familie zu versorgen hat.

Wie Herrmann schon sagte leistet die nämlich auch bei Berufsunfähigkeit in Folge einer Krankheit.

Eine Unfallversicherung find ich wie oben schon gesagt für Hausfrauen und Kinder sowie Frührentner etc. sinnvoll, bei denen sich die BU nicht anbietet.

Auch ergänzend zur BU kann eine Unfallversicherung sinnvoll sein, (Kapital nach Unfall, z. B. zum Hausumbau etc. ) vor allem bei Kunden mit ungewönlichen oder gefährlichen Hobbys.

Eine Unfallversicherung bietet sich auch an, wenn der Kunde sich die BU nicht leisten kann, damit zumindest ein Teil des Risikos abgesichert ist.

**************************************************
Lebe dein Leben, denn du hast nur dieses Eine.

JohannDemuth
Rang: Small Cap

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Verfasst am: 06.05.2008 10:50
Kleine Anmerkung meinerseits wegen der gefährlichen Hobbies. Gerade diese werden durch die Versicherungsbedingungen wieder ausgeschlossen. Bungee jumping, Fallschirmspringen und ähnliches sind ja aus der Sicht der Versicherung der reine Horror.

Gruà Johann
-fernweh-
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 06.05.2008 11:11
@ Johann: ich mein da eher so Sachen wir Motorradfahrer, Feuerwehr, THW, Reiten, also keine Extremsportarten, aber Hobbys bei denen dir doch schnell mal was passieren kann...
Oder du bist Hobbyschreiner und arbeitest dadurch öfters an großen Maschinen, lauter solche sachen wären da interessant.

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Lebe dein Leben, denn du hast nur dieses Eine.

 

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