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EU-Kommission verhindert Börsenfusion

Die Europäische Kommission hat den Zusammenschluss der Frankfurter mit der New Yorker Börse (New York Stock Exchange, NYSE) untersagt. Der Grund: Es gab Bedenken, dass die Marktmacht einer solchen Fusion zu groß wäre.

Die EU-Kommission teilte den Betreibern laut Spiegel online mit, der Zusammenschluss behindere "in erheblichem Maße effektiven Wettbewerb". Die Prüfer rund um EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia stießen sich demnach vor allem an der Marktmacht des angestrebten Börsenriesen im Derivatehandel. Hierbei kommen die Börsen mit ihren Töchtern Eurex (DeutscheBörse) und Liffe (NYSE Euronext) auf mehr als 90 Prozent Marktanteil. Das komme einem Monopol im europäischen Terminhandel gleich, wie Almunia bereits seit einiger Zeit monierte.

Die Fusionspartner waren zwar, so schreibt unter anderem Zeit online, auf Brüssel zugegangen und erklärten sich bereit, das gesamte Aktienderivate-Geschäft der Liffe zu verkaufen. Doch einen Zusammenschluss um jeden Preis wollten sie nicht, denn der Handel mit Derivaten gilt als besonders lukrativ.

Damit ist für die Deutsche Börse und die NYSE nun auch der dritte Anlauf für eine Fusion gescheitert. An dem neuen Unternehmen sollten die Frankfurter 60 Prozent und die NYSE 40 Prozent halten (Bankmagazin berichtete in Ausgabe 5/2011). Eine in den Niederlanden angesiedelte Dachgesellschaft sollte die weltgrößte Börse steuern. Die Konzerne bemühten sich um die Zustimmung von etwa 40 Wettbewerbs- und Aufsichtsbehörden auf beiden Seiten des Atlantiks.

Gegen das "Nein" aus Brüssel könnten die Konzerne vor dem Europäischen Gerichtshof klagen. Doch wie Focus online meldet, will NYSE die Fusionsvereinbarung nach dem Veto nun auflösen: "Die Unternehmen diskutieren darüber, ihre Fusionsvereinbarung zu beenden", erklärte die US-Börse. Sie werde nun ihr Aktienrückkaufprogramm wieder aufnehmen und ihr Derivategeschäft ausbauen.

Quelle: Bankmagazin.de

Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 01.02.2012
Quelle: Bankazubis.de

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