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Sparda-Bank West ist zufrieden mit Bilanz für 2011

Nach einer Rekordbilanz im vergangenen Jahr hat die Sparda-Bank West erneut gute Zahlen präsentiert. Die Bilanzsumme wuchs um 2,3 Prozent oder 175 Millionen auf fast 7,7 Milliarden Euro an. Zum zweiten Mal in Folge lag auch der Gewinn über 20 Millionen Euro, er stieg im Vorjahresvergleich um 1,7 Prozent auf 20,9 Millionen Euro.

„Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis", betonte Jürgen Thurau, Vorstandsvorsitzender, auf der Bilanz-Pressekonferenz am 25. Januar 2012 in Düsseldorf. Die trotz Eurokrise positive Entwicklung führt er insbesondere auf das Vertrauen zurück, das genossenschaftliche Werte beim Verbraucher genössen. Die Kundeneinlagen wuchsen leicht um 1,4 Prozent auf knapp sieben Milliarden Euro. „Das ist ordentlich, denn wir sind nicht mit Sonderangeboten auf den Markt gegangen", so Thurau. Dies wäre zu Lasten der Marge gegangen.

Das neue Privatkreditgeschäft stagnierte durch eine zurückhaltende Vergabepraxis bei 201 Millionen Euro. Bei den 2011 vergebenen Immobilienkrediten legte das Institut jedoch um sieben Prozent auf 256 Millionen zu. Dazu seien laut Thurau 713 Millionen Euro Neuzusagen erforderlich gewesen, die durchschnittliche Hypothek liege bei rund 100.000 Euro. Insgesamt hat die Sparda-Bank West Hypothekendarlehen im Volumen von 3,9 Milliarden Euro im Bestand.

Das Ergebnis vor Steuern sprang um 84 Prozent von 28,9 auf 53,4 Millionen Euro, was nach Aussagen von Thurau die Strategie dokumentiere, das Eigenkapital wegen der Basel-III-Kernkapitalanforderungen zu stärken. Bereits jetzt liege das harte Kernkapital mit 8,1 Prozent über den geforderte sechs Prozent. Um auch künftig ausreichende Sicherheiten für ein wachsendes Kreditgeschäft zu haben, sei geplant, diese Quote weiter zu steigern.

Den letztjährigen Rekordwert beim Provisionsergebnis konnte die Sparda-Bank West nicht halten: Sie erhielt im Jahr 2011 rund 1,6 Millionen Euro weniger Zahlungen von ihren Verbundpartnern Schwäbisch Hall, Münchener Hypothekenbank, Union Investment, DEVK und Monega, insgesamt 19,5 Millionen Euro, ein Minus von 9,7 Prozent. Mit 450 Millionen Euro neu vermitteltem Bausparvolumen war die Sparda-Bank West für die Schwäbisch Hall der Bank-Vertriebspartner Nummer eins. Die Kunden halten sich laut Thurau weiterhin beim Kauf von Fonds zurück. Die Hauptsumme ist jedoch auf die weggefallene Jahresgebühr für die SpardaBank-Card zurückzuführen, die mit 1,4 Millionen Euro negativ zu Buche schlug.

Die Kundenzahl stieg im Jahr 2011 netto um knapp 16.000 auf insgesamt 595.000. Vor allem aufgrund des hohen Durchschnittsalters der Kunden seien dazu fast 28.000 Neukunden notwendig gewesen, erläuterte Thurau. Der Kundenanteil junger Menschen unter 26 Jahre liege bei rund zehn Prozent.

Auch für 2012 hat sich die Sparda-Bank West Wachstum vorgenommen. Die Bilanzsumme soll die Marke von acht Milliarden Euro überspringen. Im Zusammenhang mit dem 10-jährigen Jubiläum des Zusammenschlusses der Sparda-Banken Köln, Essen und Wuppertal werde das Institut im Sommer „interessante Einlageofferten" bieten. Damit soll die Einlagenhöhe weiter wachsen und 30.000 Neukunden gewonnen werden.

Quelle: Bankmagazin.de

Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 26.01.2012
Quelle: Bankazubis.de

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