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Kernbanksystem OSPlus: Migration der Sparkassen abgeschlossen

Nachdem die Finanz Informatik die Einführung der Kernbanklösung OSPlus bei den Sparkassen in Deutschland abgeschlossen hat - zuletzt wurden zwölf Institute in Sachsen-Anhalt migriert -, will der IT-Dienstleister nun die Landesbanken und Unternehmen aus dem Sparkassen-Finanzverbund als Kunden gewinnen. Bereits auf OSPlus umgestellt hat die Landesbank Berlin, die SaarLB soll am 11. September folgen, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Rolf Gerlach und Fridolin Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung, am 24. August in Frankfurt erklärten. Die Migration der Bremer Landesbank und der Norddeutschen Landesbank ist für Oktober 2011 geplant. Mit den übrigen Landesbanken befindet sich die Finanz Informatik laut Gerlach in „mehr oder weniger ausgeprägten Gesprächen“.

Von der IT-technischen Einbindung von Sparkassen-Verbundunternehmen wie Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften und anderen - explizit fiel der Name der Deutschen WertpapierService Bank (dwpbank) - verspricht sich der IT-Dienstleister für den Endkunden einen besseren Service und damit ein vereinfachtes Cross Selling für die Sparkassen. „Zunächst nicht unsere Perspektive“ ist Gerlach zufolge, OSPlus auch Unternehmen außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe anzubieten. „EDV gut zu können ist ein Wettbewerbsvorteil“, argumentiert der Präsident des Sparkassen-Verbands Westfalen-Lippe diesbezüglich. Und auch international wolle sich die Finanz Informatik derzeit nicht engagieren.

428 Sparkassen nutzen OSPlus
„Stolz“ ist Gerlach, das „Mammutprojekt“, sprich die OSPlus-Einführung bei den deutschen Sparkassen, abgeschlossen zu haben. 428 Sparkassen nutzen das Kernbankensystem. Ausnahme ist die Haspa, die größte deutsche Sparkasse mit Sitz in Hamburg, die zwar in Teilen Kundin der Finanz Informatik ist, sich aber für eine SAP-Kernbanklösung entschieden hat. Dies sei „kein Konfliktthema“, so Gerlach.

Die Finanz Informatik ging im Jahr 2008 aus einer Fusion der letzten beiden verbliebenen IT-Dienstleister im Sparkassen-Bereich hervor. Aufgrund dieser Konsolidierung und der damit verbundenen Vereinheitlichung auf Basis von OSPlus wurden nach Angaben der Finanz Informatik Synergien von über 1,6 Milliarden Euro realisiert. Von 2008 bis 2010 seien den Sparkassen kumuliert rund 250 Millionen Euro weniger für ihre IT in Rechnung gestellt worden als im Vorfeld geplant. Zusätzlich, erklärt Fridolin Neumann, würden Doppelentwicklungen künftig vermieden, Zeiträume von der Anforderung einer IT-Lösung durch den Kunden bis zu deren Bereitstellung verringert. Und Gerlach ist der Ansicht, dass „OSPlus der Marktstandard wird im Banken-Software-Bereich“.

EU-weite Kontonummern-Systematik: Idee richtig, Praktikabilität fraglich
Die Idee eines europaweit einheitlichen Kontonummern-Systems, wie es im Rahmen des Zahlungsverkehrsraums SEPA drohen könnte, hält Sparkassenverbandspräsident Gerlach zwar für richtig, aber praktisch derzeit nicht sehr bedeutsam. Wenn das System käme, werde die Finanz Informatik aber tun, was sie tun müsse. Neumann äußerte sich kritischer. Er schätzt die mit einer eventuellen Umstellung verbundene Investition auf eine „größere zweistellige Millionen-Zahl“ und argumentiert, dass eine zum Beispiel 16-stellige Kontonummer auch für den Endkunden nicht praktisch sei.

Quelle: Bankmagazin.de

Veröffentlicht von: TobiasH
Datum: 24.08.2011
Quelle: Bankazubis.de

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