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Forenübersicht >> Finanzwelt & Bankpraxis

Wie legt ihr euer Geld an?
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Enteh
Rang: IPO

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Verfasst am: 12.03.2015 20:26
Sprecht ihr offen mit euren Kollegen wie die ihr Geld anlegen?

Nutzt ihr Riester, bAV oder nur den BSV für die VWL mit dem Ziel das Guthaben zu entnehmen? Handelt ihr aktiv mit Aktien im Depot? Spart ihr in Wertpapiersparpläne bei Onlinebanken? Sparbuch?

Ich habe kein Bock auf die Diskussion: "Das kommt drauf an,..."

Eventuell zeigt ja mal wer auf, welche Verträge er nutzt und weshalb und welchen Anteil am gesamten Sparvolumen.

45% ETF-Sparplan (Liquidität, hohe Rendite auf lange Sicht, kaum Kosten)
35% BSV zur VWL-Anlage mit Ziel ANspZ und Eigenbeitrag für WOP - nach der Ausbildung nur noch solange bis ich keine WOP mehr erhalte, dann bespar ich eventuell einen BSV zur Zinssicherung - aber auch nur weil ich bei meiner Bank keine Abschlusskosten zahle
20% bAV (senkt zwar Beitrag zur ges. Rente und durch die nachgelagerte Besteuerung ist der Garantiewert auch keine feste Größe mehr, dennoch gefällt mir der Gedanke im Alter nur knapp 10% an Sozialversicherungsbeiträgen zu zahlen und der AG bezuschußt mir den Vertrag noch. Mehr Kapital für den Zinseszinseffekt.

Versicherungen: BU, Zahnzusatz und PHV (nebst Kfz).

Bin gespannt.
TheConvexity
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 13.03.2015 13:33 - Geändert am: 13.03.2015 13:34
- Eigenes Haus abzahlen (i.e. Sondertilgungen)
- Riester-Bausparen
- Rürup-Rente (ETF Fonds)
- Sparpläne für die Kinder
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 15.03.2015 14:39
- selbstgenutztes Haus
- verschiedene Aktienfonds
- Ausbildung der Kinder
dreimark
Rang: IPO

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Verfasst am: 16.03.2015 13:41 - Geändert am: 16.03.2015 13:44
Die größten Anteile gehen in die eigengenutzte Immobilie, in physisches Gold und Silber und auf das klassische Tagesgeldkonto.

Über Höhe und Prozentsätze habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. An Versicherungen habe ich die "üblichen"..Privathaftpflicht, BU, Rente, Motorrad-KfZ.

Aktien habe ich lediglich ein paar von AIG :-)
fiffimaus
Rang: Start-Up

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Verfasst am: 16.04.2015 10:39
Also ich habe ein Konto
Auch ein Sparbuch für den Notfallgroschen, die Zinsen sind mir da egal.
Riester hab ich gemacht als ich noch den Berufseinsteiger Bonus bekommen hab, freu mich dann schon auf meine Kinderzulagen :)
Dann habe ich ein Depot mit Sparplänen in Emergine Marktes, in einen deutschen Aktienfonds (ehemals für VL), in einen Aktienfonds Weltweit.
Außerdem hab ich noch eine Einmaleinlage in einen Dachfonds gemacht der höchstens 40% Aktien hat.
In Naher Zukunft werde ich mir noch dividendenstarke Aktien zulegen. ;)
Ach und nen Bausparvertrag hab ich auch noch, ehemals für meine VL.
leasch
Rang: Start-Up

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Verfasst am: 07.06.2015 00:11
- Sparplan
- Festgeld
- altes Sparbuch

Prüfer: Was ist ein Euro-Scheck?

Azubi: Kannste Euro mit bezahlen, außer im Urlaub.

Melanie456
Rang: IPO

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Verfasst am: 08.06.2015 09:04
Sparkonto, für Notfälle
Depot mit Mischfonds (Sparplan)
Bausparer
betriebliche Vorsorge (komm grad nicht auf den namen)
Tanne3003
Rang: Start-Up

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Verfasst am: 17.06.2015 12:48
45% ETF-Sparplan (Liquidität, hohe Rendite auf lange Sicht, kaum Kosten) ??????????????? längerfristig gesehen doch teurer, durch hohe Verwaltungskosten etc. , also eher was für Kurzfrist bis mittelfrist anlage... Hohe Rendite? ETF´s bilden Indexe ab und momentan sehen die Märkte nciht aus wie das blühende Leben, oder gibt es ETF´s welche auch Dividenden usw mitnehmen? ware mir neu. berichtigt mich, falls ich falsch liege.
rrathner
Rang: Mid Cap

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Verfasst am: 17.06.2015 12:59 - Geändert am: 17.06.2015 13:17
Als Performance-Index berücksichtigt der Dax Dividenden in der Kursentwicklung. Die Wiederanlage der Ausschüttung bringt enorme Rendite - der Index profitiert von diesem Effekt.

http://www.boerse.de/etf/Auswahlkriterium-Dividende/wissen
rrathner
Rang: Mid Cap

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Verfasst am: 17.06.2015 13:01 - Geändert am: 17.06.2015 13:20
Hohe Dividenden kassieren - mit dem richtigen ETF:

http://www.finanz-seiten.com/news/121-dividenden-etf-s-mit-hoher-ausschuettung
Enteh
Rang: IPO

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Verfasst am: 17.06.2015 15:30
Mittlerweile bin ich von bAV komplett abgerückt. Die Kosten, Abschlussgebühren und lediglich der Garantiezins auf den Sparbeitrag schmälern die Rendite ungemein. Sehen wir mal von der ungewissen Versteuerung und der Sozialversicherungsbeiträge ab.....

Die Kosten für Rückkauf seh ich mal als Lehrgeld und als Übung wie so ne Auflösung in der Praxis abläuft.

Gleichzeitig bin ich von ETFs nach wie vor überzeugt.
TheConvexity
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 18.06.2015 09:04 - Geändert am: 18.06.2015 09:05
Wovon ich relativ großer Fan bin:

Rürup-Rente mit ETF Anlage. Einzahlungen werden derzeit zu c. 80% (steigend bis 100% in den nächsten Jahren) zum Grenzsteuerzsatz geltend gemacht, versteuert wird später in der Rentenphase.

Lohnt m.E nicht für Geringstverdiener, wer aber 42% Spitzensteuersatz + Soli zahlt, für den ist Rürup in jungen Jahren mit einem ETF Sparplan und c. 35 Jahren Laufzeit bis zur Rente ein grandioser Deal - selbst mit den Verwaltungskosten und einer Zusatzabsicherung für den Ehegatten, die separat gezahlt werden muss, da bei frühzeitigem Tod Rürup-Vermögen ansonsten verfällt bzw. der Versichertengemeinschaft zufällt.
Enteh
Rang: IPO

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Verfasst am: 18.06.2015 12:25
Warum ein ETF in einem Versicherungsmantel?

Mit fällt adhoc nur Hartz4 sicher ein. Aber dafür mindern Verwaltungskosten, Abschlussgebühren und Hinterbliebenschutz die Rendite.

Zwar kann ein Spitzenverdiener die Beiträge steuerlich geltend machen, aber im Angestelltenverhältnis reichen da die Beiträge zur GRV eventuell schon aus.

Ist der junge Spitzenverdiener selbstständig, dann mag mich das wohl trotzdem nicht überzeugen. Wobei, gute Provision wirds geben.
TheConvexity
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 18.06.2015 18:35
Hartz IV Sicherheit ist ein Grund, aber nicht der ausschlaggebende.

Eine Einzahlung von 250 Euro jeden Monat bringt einen Steuereffekt von c. 250 * 42% * (1+5.5%) * 80% = 88.62. Ergo nach Steuern 161.38 einbezahlt, 250 gutgeschrieben (mal außen vor gelassen, dass diese Rechnung in der Startphase aufgrund der Verwaltungskosten noch nicht ganz aufgeht). Richtig: Ein paar Euro gehen auch für den Hinterbliebenenschutz weg.

Rechne dann aber mal aus, welchen internen Zinsfuß im zukünftigen Cash Flow du damit generierst , wenn du für eine 250 Euro Einzahlung signifikant weniger einbezahlst heute und dafür eine Versteuerung erstens in ferner Zukunft und zweitens zu einem niedrigeren Satz hast.

Eine solche Rendite erreichst mit einem eigenen ETF Sparplan ohne Rürup-Versicherungsmantel bei gleicher Marktentwicklung auf keinen Fall - das gilt selbst dann noch, wenn sich die liebe Versicherung noch eine Scheibe mit abschneidet.
Enteh
Rang: IPO

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Verfasst am: 19.06.2015 10:50
Die Rechnung mag stimmen.

Dennoch kannst du nur 80% der Beiträge während der Ansparphase absetzen, sprich du musst 20% der Beiträge von deinem versteuerten Einkommen zahlen. Gleichzeitig muss du deine Rente jedoch im Alter zu 100% versteuern - also zahlst du 120% Steuern.

Des Weiteren sprichst du von einer geringeren Steuerklasse im Alter - deine Glaskugel sagt dir diesen Steuersatz also für 2050 voraus?

Das ist mir alles zu vage. Der Staat ändert hier und da, die Versicherung als Insolvenzrisiko. Kommst nicht kurzfristig an dein Geld (im Vergleich zum einfach Verkauf von WP-Anteilen), zwingend eine lebenslange Rente.....

Bei direkten Erwerb von ETFs entfällt das Insolvenzrisiko, da Kundengelder bei Onlinebanken als Sondervermögen gelten. Jederzeit die komplette Auszahlung, weniger Gebühren, kein Hinterbliebendenschutz notwendig, steuerlich nur die Abgeltungssteuer zu beachten.

Klar, du musst dich bei einem OnlineDepot selber um die Finanzen kümmern - dieser Markel dürfte in diesem Forum jedoch nicht zum tragen kommen.

Ich denke dein letzter Absatz ist mal frei daher gesagt, eine genaue Nachrechnung würde dir zeigen das du falsch liegst.
Flieger493
Rang: Start-Up

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Verfasst am: 19.06.2015 10:55
Kennt jemand von euch einen gut laufenden ETF als Performance-Index?
Enteh
Rang: IPO

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Verfasst am: 19.06.2015 13:26
DAX: LU0378438732 -- Jetzt mal für den DAX gesprochen.
TheConvexity
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 19.06.2015 14:41 - Geändert am: 19.06.2015 14:41
Enteh,

deinen Argumenten kann ich nur sehr eingeschränkt zustimmen und stellenweise sind sie fachlich falsch.

Es ist richtig, dass ich heute nur 80% absetzen kann, im Alter aber 100% versteuern muss. Deine 120% Rechnung geht aber aus zwei Gründen nicht auf:

Erstens unterschlägst du den Barwerteffekt, der daraus ensteht, einen heutigen Kapitalflussvorteil aus Steuereffekten zu bekommen, der erst in ferner Zukunft wieder schlagend wird.

Zweitens unterstellt deine Rechnung, dass der Grenzsteuersatz im Alter dergleiche ist wie auch heute. Das ist sehr unwahrscheinlich, da im Alter das Einkommen im Regelfall niedriger ist.

Dagegen entgegnest du, dass ich keine Glaskugel habe, um den Steuersatz 2050 vorauszusagen. Das ist natürlich korrekt. Es entkräftet aber nicht mein Argument von oben, dass man als Rentner mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weniger verdient als heute. Dass ein mittlerer Steuersatz für einen Rentner 2050 höher liegen soll als der heutige Grenzsteuersatz, das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Natürlich bleibt immer ein Restrisiko vom Staat, vielleicht zahlen wir bald alle in der Spitze 75% wenn das Sozialsystem zusammenbricht - who knows? Aber darauf kannst du keine Entscheidung abstellen, wenn es nach solchen Risiken ginge, dann dürfest du nirgends mehr Geld anlegen.

Das Insolvenzrisiko der Versicherung trägst du nicht - das ist ein irreführendes Argument. Die Anlage ist ein Sondervermögen im Versicherungsmantel und unterliegt damit nicht dem Insolvenzrisiko der Versicherung.

Das Argument der Illiquidität von dir dagegen ist korrekt. Aber das stört ja nicht im Rahmen einer breit diversifizierten Vermögensstrategie, in der es eine separate Liquiditätsrücklage gibt.

Eine genaue Nachrechnung kann ich dir übrigens gerne liefern, ich habe solche Rechnungen bereits sehr detailliert in Excel durchgearbeitet und deswegen weiß ich auch, wie der interne Zinsfuß einer solchen Rechnung ausschaut.

Glaube ich mir, in Sachen Finanzmathematik weiß ich schon sehr gut wovon ich spreche, da habe ich mir meine Meriten über einige Jahre verdient und da kommt nichts von mir was "einfach so dahingesagt" ist...
TheConvexity
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 19.06.2015 15:22
PS: Ein Nachtrag als Ergänzung: Das ganze Rürup-Modell lebt und stirbt mit dem Grenzsteuersatz, den man zu Erwerbzeiten zahlt. Ich gebe jedem Recht, der sagt, dass Rürup für einen Normalverdiener mit z.B. 28% Grenzsteuersatz großer Unsinn ist und sich wohl nie rechnen wird. Das ist richtig. Es macht m.E. nach nur Sinn, wenn man komplett die 42% oder 45% Spitzensteuersatz mit Soli trägt und dadurch die Hälfte der monatlichen Einzahlung vom Finanzamt wiederbekommt und in der Rente eher 25% bis 30% erwartet. Ansonsten kann man die Rürup-Rente komplett haken und dann fände ich einen liquiden Sparplan auf eigene Faust besser.
Enteh
Rang: IPO

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Verfasst am: 19.06.2015 17:31
Gut, mit deinem Post Scriptum stimm ich überein.

"Die Anlage ist ein Sondervermögen im Versicherungsmantel und unterliegt damit nicht dem Insolvenzrisiko der Versicherung."

DAS ist irreführend...das Sondervermögen im Versicherungsmantel zählt zur Insolvenzmasse, die Versicherten werden zwar vorrangig behandelt, aber was weg ist - ist weg. Es gibt für diesen Fall zwar eine Auffanggesellschaft, inwieweit die nun aber alles auffangen kann halte ich wieder für ne unnötige Wette. Dann lieber klares Sondervermögen bei einer Onlinebank und im Insolvenzfall ist mein Geld wirklich sicher.

Ich halte es zwar auch für unwahrscheinlich das der Steuersatz im Rentenalter dem heutigen Spitzersteuersatz gleicht, aber das ist wieder ein Risiko welches besteht. Es könnte auch andere Änderungen im Alterseinkünftegesetz geben - aus dem Rürup-Vertrag bekommst du dein Geld nie vor dem Renteneintritt raus. Des Weiteren möchte ich mich persönlich bei einer privaten Altersvorsorge möglichst unabhängig von Entscheidugen des Staates machen - siehe Einkommenssteuer von 50% in Schweden. Luft nach oben besteht...

Den Barwerteffekt habe ich tatsächlich nicht berücksichtigt. Der Höchstbetrag ist auch hoch genug um die Beiträge zur GRV (BBG berücksichtigt) sowie die Beiträge zur Rürup steuerlich geltend zu machen. Letztenendes mag sich die Rürup in diesem Fall eventuell lohnen, aber die Mehrrendite stehen einige schwerwiegende Nachteile gegenüber.

Bei einer breit aufgebauten Anlagestrategie (bei einem Spitzenverdiener sehr wahrscheinlich) mag das wohl tragbar und in Ordnung sein.

Für 99% der Leute demnach aber nicht.
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