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Bereich Wirtschafts- und Sozialkunde
Moderator: TobiasH
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Forenübersicht >> Wirtschafts- und Sozialkunde

Konsumentenrente & Produzentenrente
 
Vany1991
Rang: IPO

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Verfasst am: 01.02.2013 18:17
Hallo,

ich bin gerade echt am verzweifeln und komme nicht weiter.
Habe folgende Aufgabe:

Preis kum. N. kum. A. mög. Absatz
101 780 120 120
102 600 250 250
103 370 370 370
104 220 590 220
105 100 790 100

So. Gleichgewischtspreis ist ja somit 103 und Gleichgewichtsmenge 370.

Nun soll ich die Konsumenten- & Produzentenrente berechnen und bin am verzweifeln.
Ich weiß nicht mehr wie es ging und werde nicht schlau.
Die Definitionen und so im Internet helfen mir auch nicht weiter.

Kann mir bitte jemand helfen?

Danke
Lg
tschulaila
Rang: Small Cap

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Verfasst am: 04.02.2013 14:24
Hi.

ich sag jetzt mal die erste Spalte ist A, die zweite B, die dritte C usw.

A verkauft für 103, obwohl er nur für 101 verkaufen wollte --> 2 Überschuss. dann rechnest du die 2 überschuss * die Anzahl, was gekauft / verkauft werden soll und erhältst die Rente. Macht der Anbieter Gewinn, ist es eine Produzentenrente, macht er Verlust, ist eine Konsumentenrente.

B verkauft für 103, obwohl er für 102 verkaufen wollte --> 1 Überschuss / Produzentenrente

C verkauft für 103, und wollte für 103 verkaufen --> Gleichgewicht!

D verkauft für 103, obwohl er für 104 verkaufen wollte --> 1 Konsumentenrente

Und E verkauft für 103, obwohl er für 105 verkaufen wollte --> 2 Konsumentenrente


Ich hoffe ich konnte dir helfen, wenn nicht dann kannst du dich gerne bei dir melden dann versuch ich es anders zu erklären :)
Julien
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 04.02.2013 21:05 - Geaendert am: 05.02.2013 22:12
Entschuldige tschulalla, aber Deine Antwort passt überhaupt nicht zur Frage und mir ist auch schleierhaft, was Du mit den Spalten meinst und wo Du hier A, B, C usw. reinliest. Deine Definition der Konsumentenrente ist darüber hinaus schlicht falsch, denn in diesem Modell kann kein Anbieter Verlust machen (denn dann bietet er im Modell gar nicht an).

Ich würde die Aufgabe folgendermaßen lösen:

Der Gleichwgewichtspreis beträgt 103, zu diesem Preis werden 370 Stück gehandelt.

Eine Konsumentenrente entsteht immer dann, wenn der Konsument Geld spart, weil er auch mehr als den Gleichgewichtspreis bezahlt hätte. Bei 104 gibt es noch 220 Nachfrager und bei 105 noch 100 Nachfrager. Letztere hätten natürlich auch bei 104 gekauft, sind also in den Nachfragern zu 104 enthalten. Daraus folgt, dass 100 Käufer zwei Geldeinheiten gespart haben und 120 (220-100) eine Geldeinheit. Die Konsumentenrente beträgt insgesamt 320 Geldeinheiten.

Bei der Produzentenrente geht es analog. Wer hätte auch für weniger angeboten und so Gewinn gemacht? Bei 102 hätten noch 220 Anbieter verkauft, bei 101 noch 120. Diese 120 (die natürlich auch bei 102 verkauft hätten) haben zwei Geldeinheiten gewonnen, die nächsten hundert (220-120) eine Geldeinheit. Die Produzentenrente beträgt 340 Geldeinheiten.

Gruß
Julien
tschulaila
Rang: Small Cap

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Verfasst am: 05.02.2013 09:06
Ahja, Verkäufer können schon keinen Verlust machen, wenn sie weniger verkaufen als sie wollten ;)
Also so haben wir es in der Schule gelernt, mir ist da nichts andres bekannt. Allerdings waren bei uns die Aufgaben auch anders angegeben:

Kurs Angebot Nachfrage Angebot Nachfrage Umsatz
A) 12 30 St. 15 St 30 107 360
B) 13 25 St. 20 St. 55 92 715
C) 14 17 St. 24 St. 72 72 1008
D) 15 10 St. 23 St. 82 48 720
E) 16 5 St. 25 St. 87 25 400

Somit ist 14 der Gleichgewichtskurs.
A verkauft für 14, obwohl er nur zu 12 verkaufen wollte.
Macht einen Überschuss von 2.
2 * 30 St. = 60 Produzentenrente.

So hatten wir das in der Schule. Die Aufgabenstellung, die Vany1991 geschrieben hat, ist mir völlig unbekannt. Wird das denn in dieser Form in der Prüfung abgefragt??
Julien
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 05.02.2013 22:36
Hallo,

verzeih mir bitte, ist nicht böse gemeint, aber Deine Antwort ist ziemlich skurril.

1.) Wenn Dir die Aufgabenstellung wirklich unbekannt ist, warum antwortest Du dann?
2.) Die Aufgabenstellung ist Dir nicht unbekannt, denn die von Dir hier eingeführte Aufgabe ist ziemlich die gleiche.
3.) Oben sprachst Du von Spalten, hier "nummerierst" Du aber Zeilen.
4.) Du interpretierst die Zeilen so dann als handelnde Personen, was überhaupt keinen Sinn macht. Warum sollte jemand gleichzeitig eine Menge anbieten und eine Menge nachfragen? Es handelt sich hier um fünf verschiedene Marktsituationen, d.h. waagerechte Schnitte durch das Diagramm von Angebot und Nachfrage.
5.) Mit dieser Erläuterung verstehe ich auch Deine Antwort oben und muss leider nochmal sagen, dass die komplett falsch ist, denn die Anbieter, die nur zu 104 und 105 verkauft hätten, beteiligen sich nicht am Handel zu 103. Oder magst Du mir erklären, wie die 790 Einheiten, die zu 105 angeboten worden wären, bei 370 zu 103 gehandelten Einheiten einen Verlust von 2 Geldeinheiten pro Stück verursachen sollten? Das macht doch gar keinen Sinn.

Deine Aufgabe enthält zwei zusätzliche Hilfsspalten, die man auch weglassen könnte. Die Bezeichnung (Angebot und Nachfrage je zweimal) ist verwirrend. Du lieferst leider nur eine ansatzweise richtige Lösung. Erst einmal tut nicht irgendein "A" etwas, sondern einer oder mehrere Markteilnehmer sind es, die etwas tun, nämlich bereits zum Kurs von 12 verkaufen zu wollen. Diese Marktteilnehmer erzielen tatsächlich beim Verkauf zu 14 eine Produzentenrente von insgesamt 60 Geldeinheiten. Dazu kommen aber noch diejenigen, die zu 13 verkaufen würden. Da werden 55 Stücke angeboten. Natürlich sind da alle Anbieter aus Deiner Zeile A auch dabei (schon deshalb kann B keine Person sein), deshalb bleiben 25 Stück zusätzlich, wegen 55 - 30, so steht es in Deiner Hilfsspalte vorne. Die vollständige Produzentenrente beträgt deshalb 85 Geldeinheiten.

Bei der Konsumentenrente ist es dann umgekehrt, hier aber bitte die Nachfrager nehmen, die Produzenten und ihre Vorstellungen/Kosten haben mit der Konsumentenrente nichts zu tun. In Deiner Aufgabe ergeben sich hier 73 Geldeinheiten.

Gruß
Julien
Vany1991
Rang: IPO

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Verfasst am: 10.02.2013 15:16
Hi Julien,

vielen Dank für deine Erklärung.

Ich selber habe auch noch versucht etwas heraus zubekommen, weil ich dachte, dass hier niemand mehr schreibt.

Deine Erklärung ist auf jeden Fall super verständlich. Ich selber konnte nämlich nichts mehr mit meinen alten Rechnungen zu Konsumenten- & Produzentenrente anfangen.

Für die Konsumentenrente habe ich auch 320 herausgefunden.
Bei der Produzentenrente habe ich jedoch 370 raus.
Hast du eventuell das flasche aus der Tabelle genommen?

"Bei der Produzentenrente geht es analog. Wer hätte auch für weniger angeboten und so Gewinn gemacht? Bei 102 hätten noch 220 Anbieter verkauft, bei 101 noch 120. Diese 120 (die natürlich auch bei 102 verkauft hätten) haben zwei Geldeinheiten gewonnen, die nächsten hundert (220-120) eine Geldeinheit. Die Produzentenrente beträgt 340 Geldeinheiten.

Gruß
Julien " (vom 04.02 21:05)

In der Tabelle ist bei das kum. A. bei einem Kurs von 102 die Menge 250 nicht 220, oder woher nimmst du diese?

Vielen Dank schonmal.

Lg Vanessa
Julien
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 12.02.2013 19:43
Hi,

entschuldige meine Nachlässigkeit, da habe ich mich beim vielen hoch- und runterscrollen wohl verguckt und den Wert aus der zweiten Zeile von unten genommen statt von oben. Du hast recht.

Zeigt auch wunderbar, dass das Prinzip verstanden wurde, war also nur ein Test von mir ;-)

Gruß
Julien
Vany1991
Rang: IPO

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Verfasst am: 13.02.2013 15:19
Super vielen Dank nochmal :)

Lg Vanessa
 

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