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Forenübersicht >> Finanzwelt & Bankpraxis

Wie legt ihr euer Geld an?
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TheConvexity
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 19.06.2015 17:56
Auf welcher Basis schlussfolgerst du denn, dass ein Rürup ETF Sparplan in die Insolvenzmasse der Versicherung fließt?

Das Geld fließt in den ETF und damit zum Asset Manager wo es als Sondervermögen verwaltet wird, bei der Versicherung läuft das Geld nur durch und wird nicht als Vermögensgegenstand bilanziert, denn auch die Versicherung ist nur Verwalter der Anlage beim Asset Manager.

Den Punkt des Insolvenzrisikos sehe ich daher nicht.
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 20.06.2015 11:41 - Geaendert am: 20.06.2015 11:56
Ich habe Bedenken bei synthetischen ETF, die Swaps verwenden, um den Index zahlen zu können, weil der Swap-Partner insolvent werden könnte. Am sichersten wären vollreplizierende Fonds ohne Zusatzgeschäfte.
Evtl. besteht ein Emittentenrisiko.
TheConvexity
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 20.06.2015 12:36
Die Bedenken dagegen teile ich, ein Großteil der ETFs wird heutzutage synthetisch abgebildet und die Gegenparteien sind die Equity Trading Desks von Großbanken.

Im Fall, dass das Kontrahentenrisiko eintritt und der Handelspartner des Derivates in die Insolvenz geht, ist zwar nicht die Vermögensmasse des ETFs betroffen (dies sind dann zumeist festverzinsliche Anleihen, deren Kupons über den Total Return Swap den Ertrages des Index getauscht werden), da über einen langen Zeitraum aber höchstwahrscheinlich der Aktienindex mehr Rendite erwirtschaftet hat, als die Anleihen, besteht die Gefahr, das erwirtschaftete Rendite im Insolvenzfall der Bank verloren geht. Wie viel hängt davon ab, wie oft zwischendurch Settlements des Swaps stattgefunden haben. Alles in allem für Privatverbraucher undurchschaubar und nicht klar, wie die Insolvenzlage ist, wenn das Kind mal wirklich in den Brunnen gefallen ist.
Enteh
Rang: IPO

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Verfasst am: 22.06.2015 16:16
Nochmal zum Insolvenzfall. Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen scheint es zwei Varianten zu geben, entweder legt der Versicherer das Geld direkt an (es besteht Insolvenzrisiko) oder du hast über die Versicherung ein Depot bei einer KAG (kein Insolvenzrisiko).
Enteh
Rang: IPO

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Verfasst am: 23.06.2015 13:14
http://www.gegen-altersarmut.de/fondsgebundene-lebensversicherung.htm

Die Seite gibt meiner Meinung recht. Grundsätzlich stellt sie die Rürup-Rente mit Anlage in Fonds in Verruf; auch beim steuerlich Aspekt.

Eventuell überseh ich auch etwas?
TheConvexity
Rang: Blue Chip

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Verfasst am: 23.06.2015 14:54
Mal dahingestellt, dass die von dir präsentierte Seite nicht gerade einen seriösen Eindruck auf mich macht, sehe ich folgende Punkte:

Die Aussage der Webseite, dass deine Gebühren für die Fonds die Rendite auffressen, teile ich unbenommen soweit wir über aktiv gemanagte Aktienfonds sprechen, die mit einem dicken Ausgabeaufschlag daher kommen. Wenn dann noch die Versicherung richtig reinschlägt mit den Verwaltungsgebühren (gerade bei Riester und Rürup gibt es da viele Negativbeispiele, wo Versicherer sich exorbitante Verwaltungsgebühren rausschneiden), freuen sich alle, nur nicht die versicherte Person, dessen staatliche Zulagen de-fakto in die Tasche der Versicherung wandern.

Was das Thema Insolvenz betrifft: Ich stelle jetzt mal meine Aussagen unter einen gewissen Vorbehalt, da es jetzt langsam, thematisch weit in die Tiefe geht und ich kein Insolvenzjurist bin, hier ist meine Sichtweise / mein Kenntnisstand folgender:

=> Wenn die Versicherung selbst die Gelder anlegt, dann ist die Aussage korrekt, dass die Gelder kein völlig abgetrenntes Vermögen darstellen, welchers der Insolvenzmasse vollständig entzogen werden kann, die Anlagen gehen mit in die Konkursmasse der Versicherung.

ABER: Als Deckungsstockvermögen werden die Anlagen separat als Sicherungsvermögen für Versicherungsansprüche bilanziert und sind damit im Insolvenzfall mit 1.Priorität zur Deckung der Ansprüche von Versicherten vorgesehen, welche auf der Passivseite der Bilanz wiederrum super-senior gegenüber allen anderen Verbindlichkeiten der Versicherung sind, d.h. ein Kapitalgeber der Versicherung hat im Insolvenzfall keine Zugriffsmöglichkeit auf den Deckungsstock, solange aus diesem nicht nach Bedienung aller versicherten Personen noch etwas für andere Gläubiger übrig bleibt.

Bei einer Direktanlage in einem Depot, welches in einem Versicherungsmantel steckt, meine ich dagegen, dass dies noch nichtmal in den Deckungsstock eingeht sondern nur verwaltet wird, aber da lass ich mich gerne eines besseren Belehren.

Ich persönliche mache mir allerdings zumindest bei einem großen deutschen Versicherer weniger Gedanken über das Insolvenzrisiko sondern mehr über die Rendite und die Kosten. Das Insolvenzszenario ist nicht unmöglich, aber hier greift ein anderer Vergleich in meinen Augen: Wenn a) ein Konzern der Größe einer Allianz in den Bankrott geht, b) der Deckungsstock nicht mehr verfügbar ist und c) die Bundesregierung nicht mehr eingreift sondern sehenden Auges ihre geförderten Rürup- und Riestersparer ins Verderben laufen lässt, ist das eine Indikation, dass die Menschen in diesem Land wohl gänzlich andere Sorgen haben werden als die Rente. Und meine persönliche Risikopräferenz ist dann, dass mich ein solches hypothetisches Restrisiko in meiner Anlageentscheidung nicht beeinflusst. Das muss aber jeder mit sich selbst ausmachen in Einklang mit seiner Risikopräferenz.

Ich wäre sehr gespannt, ob Herrmann zu dem Thema Insolvenzrisiko bei Rürup-Renten etwas sagen kann, als Berufsschullehrer ist er da eventuell tiefer in der Materie drin als ich.
tobi1003
Rang: IPO

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Verfasst am: 29.06.2015 17:41
DAX 30 ETF, Tagesgeld, Aktien, fondsgebundene Rentenversicherung, Bausparen im Rahmen der staatl. Förderung
Wanko
Rang: Start-Up

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Verfasst am: 17.05.2017 15:45
Bausparvertrag, Riesterrente und eine Lebensversicherung
HilgerF
Rang: Start-Up

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Verfasst am: 23.09.2018 12:03
Was ich nicht verstehen kann, ist wie Leute ohne Backgroundwissen auf Bitcoins oder binäre Optionen einsteigen. Und sich dann wundern, das sie viel Geld verlieren. Vorher informieren mit einem Kurs zum financial modelling, wie z,B. bei http://rockfinancial.net angeboten, hätte sicherlich einige vor finanziellem Schaden bewahrt
Weidener
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 23.09.2018 13:32
ETF: börsengehandelte Indexfonds
Gembrd8
Rang: Small Cap

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Verfasst am: 07.11.2019 14:19
Ich weiß, dass das Thema schon etwas älter ist, doch ich würde gerne etwas mehr dazu sagen, weil ich der Meinung bin, dass man in diesem Bereich schon gute Infos sammeln kann, indem man so Erfahrungen von anderen checkt und die eigenen hier teilt.
Genau deswegen teile ich auch jetzt meine Erfahrungen hier. Ich muss ehrlich sein, ich kam damit sehr gut zurecht, weil ich mich sehr gut über alles nötige schlaugemacht, bevor ich etwas damit angefangen hab. So bekam ich klaren Überblick und wusste, dass ich in Kryptowährungen investieren wollte. Dabei war mir https://bitcoin-news.one wirklich von Hilfe, was ich jetzt locker weiterempfehlen kann.

MfG
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 17.11.2019 11:36 - Geaendert am: 17.05.2020 11:24
Steckt hinter Bitcoin eine Substanz oder ist das Handeln damit reine Spekulation?
SuperRing
Rang: IPO

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Verfasst am: 16.05.2020 21:46
Ich muss ehrlich mit den meisten hier kann ich mich da vollkommen eignen.
Traden ist wirklich gute Option sein Geld anzulegen, doch wenn man schon dabei ist, dann sollte man auf jeden Fall schauen, dass man all die nötigen Infos gesammelt hat, weil man so klaren Überblick bekommen kann, was ganz wichtig ist. Es gibt viele Wege sowas zu machen, doch im Web kann man am schnellsten eine gute Quelle finden und all die Infos und Tipps zu diesem Thema sammeln. Meine Empfehlung ist https://finanzanalyst.de/wie-gefaehrlich-ist-traden/ weil ich selbst damit gut vorankommen konnte.

MfG
Herrmann
Rang: Marketmaker

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Verfasst am: 17.05.2020 11:29
Man muss sich vor dem Trading über die Märkte, Finanzprodukte, Charts und Broker gründlich informieren. Dazu braucht man sehr viel Zeit.
Ich finde Investieren besser als Preisunterschiede am Markt zu nutzen.
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