Sitemap Impressum
 

Besucherstatistik
Gäste online: 43
Mitglieder online: 0

Studienempfehlungen:
Fachwirtstudium
Bankfachwirt-Online
Bankbetriebswirt-Studium
Infoveranstaltungen
Bankfachwirt Aktuell
Bankfachwirt Standorte
Bankfachwirt Struktur
Bankfachwirt Lernmedien
Bankfachwirt Service
Bachelor 8 Semester in Hamburg

Exklusiv
Fit für die IHK-Prüfung

Ergebnisse
Bankwirtschaft
Rechnungswesen
Sozialkunde
Zwischenprüfung

Neue Mitglieder
annasphbr
Joelina030997
chellske
FunCat24
BankingJojo

 Kommentar schreiben  Kommentare lesen

Erfahrungsbericht - "SEB AG Filialgebiet München"

Allgemeine Informationen  
Name des Institus SEB AG Filialgebiet München
Strasse Luisenstraße 1
Ort 80333 München
Web http://www.seb.de
Zeitraum Ausbildung 09/2002 - 09/2005

Beschreibung der Arbeit
Tagesablauf
Die SEB AG ist eine deutsche Privatbank, die ihren Sitz in Frankfurt hat. Wir sind eine Tochter der SEB Schweden. SEB bedeutet Skandinaviska Enskilda Banka. Das Kundenpotential der SEB erstreckt sich von Institutionellen Kunden, Firmenkunden, Immobilienkunden bis hin zu Privatkunden. Während der Ausbildung ist das Hauptaugenmerk auf die Privatkunden (Priku) gelegt. Aber nun zu den Tätigkeiten eines Azubis: Die ersten zwei Monate steht man hier eigentlich nur am Schalter/Kasse und lernt erstmal die grundlegenden Dinge: Ein-/Auszahlungen, Abfragen, Geld vorzählen (hört sich blöd an, ist aber so), Daueraufträge einrichten/ändern/löschen, usw. Nach ca. drei bis vier Wochen, hab ich meine eigene Kasse bekommen, d.h. es stand dann niemand mehr neben mir und hat zugeschaut. (War ein geiles Gefühl, die Verantwortung für seine eigene Kasse zu haben!!) Hat man den Schalter ganz gut drauf, kommt man zu den Kundenberatern. Dort zeigen Sie dir dann auch erst mal die einfacheren Sachen, z.B. Zinsfreistellung, Maestro-Karten, Depotabfragen, usw. Nach und nach schaut man dann auch bei Anlage-, Kredit- und Giroeröffnungsgesprächen zu. Jetzt, am Ende des ersten Lehrjahres mach ich auch schon die Vorgespräche. D.h. ich muss erst mal rausfinden, was der Kunde genau will/braucht und prüfe gleich, ob wir ihm weiterhelfen können (speziell jetzt bei Kreditanfragen). Wenn meiner Meinung nach alles passt, mach ich für eine/n Kollegen/in einen Termin mit dem Kunden und sag ihm gleich mal, was er alles mitbringen muss. Bei dem Gespräch sitz ich dann auch wieder dabei... Man kann eigentlich ziemlich eigenständig arbeiten, was ich persönlich sehr wichtig finde!!
Interessante Arbeiten
Lernerfahrung
Hilfestellung
Ausbilderbetreuung

Ausbildung intern
Atmosphäre und Unternehmenskultur
Mit meine Kollegen komme ich absolut super aus. Sie waren von Anfang an sehr freundlich, haben immer geschaut, dass ich mich auch in das Filialgeschehen einbeziehen. Auch bei Fragen und dergleichen haben sie immer sofort geholfen. Die Ausbildungsleiterin hat sich auch regelmäßig erkundigt, ob in der Filiale alles passt, ob sich die Kollegen genung Zeit für mich nehmen und mir auch was beibringen. Das Klima in der Bank selbst ist nicht ganz so toll. Man merkt halt schon, dass es viele Mitarbeiter gibt, die Angst um Ihren Job haben. Aber ich denke, dass das in jeder Großbank so ist.
Verhalten Kollegen
Motivation im Unternehmen
Identifikation mit der Bank
Führungskultur

Bewerbung / Auswahlverfahren  
Ich hab mich ganz normal, schriftlich beworben. Dann wurde ich von der Ausbildungsleiterin angerufen und sie hat mich so ca. 10 - 15 Min am Telefon interviewt: wieso eine Bankausbildung, wie ich auf die SEB AG gekommen bin usw. Dann hat sie mich zu einem AC eingeladen. Dort wurden wir (insgesamt zwölf Bewerber) dann auf Herz und Nieren geprüft: Man wurde einzeln von drei Mitarbeitern (Ausbildungsleiterin, Kundenbetreuerin und Führungskraft) interviewt. War eigentlich so ähnlich wie am Telefon, nur etwas ausführlicher und detaillierter. Dann kam ein Verkaufsgespräch, in dem man einem der drei Schuhe verkaufen musste. Ziel war es, das optimale sowohl für den Kunden, als auch das Schuhgeschäft rauszuholen. Die Prüfer waren die ganze Zeit über sehr freundlich und höflich. Vor allem ging alles ganz locker zu, nicht so steif und auf Etikette bedacht, wie ich es von einem Sparkassen-AC kannte. Zum Abschluss kam dann noch eine Gruppendiskussion. Im Anschluss wurde wieder jeder einzeln befragt wie er sich so die ganze Zeit über gefühlt hat und wie man sich selber einschätzt (Ist ne ziemlich fiese Frage, denn man will sich ja nicht selber schlecht machen auf der anderen Seite aber auch nicht arrogant und großspurig rüberkommen). Dann wird einem erzählt, was sie toll an dir fanden und was nicht und auch gleich dazu, ob sie dich nehmen oder nicht. Find ich persönlich besser als wenn man unwissend nach Hause geht und zwei Wochen sehnsüchtig auf einen Anruf warten kann... Vor allem ist alles an einem Tag abgelaufen und wurde nicht über drei Wochen hingezogen, so wie bei der o.g. Sparkasse (soll an dieser Stelle nicht abwertend sein, die denken sich bestimmt auch was dabei. Ich persönlich finde die Methode der SEB AG allerdings besser)

Gesamtbewertung
Vorteile
In der SEB wird auf Gleitzeit gearbeitet, d.h. ich kann (in Absprache mit meinen Kollegen) anfangen und gehen wie ich will. Es gibt lediglich eine Kernarbeitszeit, zu der ich da sein sollte. Ist immer ganz praktisch wenn man mal ne halbe Std. länger schlafen will. Außerdem hat man den zusätzlichen Vorteil, dass man sich zwischendurch ein verlängertes WE gönnen kann, wenns die Überstunden denn zulassen. das super Verhältnis zu den Kollegen und der Ausbildungsleiterin // dass man selbstständig arbeiten kann und nicht für die Ablage zuständig ist // man hat seinen eigenen Schreibtisch, mit Telefon(nummer), PC und allem was dazu gehört // dir wird nicht erst stundenlang ein Vorgang erklärt, sondern der Kunde kommt zu mir an den Schreibtisch, will irgendwas haben. Ich hab keine Ahnung, hole einen Kollegen der mir hilft. Hinterher wird mir auf Wunsch nochmal alles erklärt und evtl aufkommende Fragen beantwortet.
Nachteile
ich finde die betriebsinternen Seminare/Schulungen zu wenig // man telefoniert täglich mit Kollegen, kennt viele nach einiger Zeit auch per Telefon, aber lernt sich nie kennen, da die meisten davon in Frankfurt sitzen // man hat leider keinen Einblick, was "hinter den Kulissen" passiert. Der größte Teil der Nachbearbeitung wird nämlich nicht mehr in der Filiale gemacht, sondern in internen Abteilungen.
Fazit
Wenn man sich sicher ist, nach der Ausbildung weiterhin bei der SEB zu arbeiten, kann ich die Ausbildung nur empfehlen. Soll es nur ein Grundstock für ein späteres Studium sein, würde ich persönlich die Dresdner Bank oder die Deutsche Bank empfehlen. Ich würde auf jeden Fall immer wieder bei der SEB meine Ausbildung anfangen!!


Kommentare

Durchschnittliche Leserbewertung: 
Ausbildung bei der SEB, S-E-B, 21.09.2004
Hallo, ich bin Azubi in FFM auch seit einem Jahr dabei, war auch in den Internen Abteilungen was nicht immer sehr spannend ist. Muss aber sagen das sich mein Gesamteindruck von der SEB immer mehr ins negative verändert !! Vorallem die Ausbildungsabteilung ( Sitz Stuttgard ) lässt doch sehr zu wünschen übrig !!! Und auch was aus den Führungsetagen nach "unten" weiter gegeben wird find ich heftig weis ja nicht wie es in München ist aber hier in FFM ist es nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Aber ich lasse mich mal überraschen wie es weiter geht !!

Artikelkommentar schreiben

Nach oben
Zurück


Aktuelle Bankfachklasse

 Autor:
 anonym
 Datum:
 20.08.2004
 Anzahl gelesen:
 Bisher 4240 mal