Sitemap Impressum
 

Besucherstatistik
Gäste online: 32
Mitglieder online: 1

Studienempfehlungen:
Fachwirtstudium
Bankfachwirt-Online
Bankbetriebswirt-Studium
Infoveranstaltungen
Bankfachwirt Aktuell
Bankfachwirt Standorte
Bankfachwirt Struktur
Bankfachwirt Lernmedien
Bankfachwirt Service
Bachelor 8 Semester in Hamburg

Exklusiv
Fit für die IHK-Prüfung

Ergebnisse
Bankwirtschaft
Rechnungswesen
Sozialkunde
Zwischenprüfung

Neue Mitglieder
annasphbr
Joelina030997
chellske
FunCat24
BankingJojo

 Kommentar schreiben  Kommentare lesen

Erfahrungsbericht - "Sparkasse Bottrop"

Allgemeine Informationen  
Name des Institus Sparkasse Bottrop
Strasse Pferdemarkt 8
Ort 46236 Bottrop
Web http://www.Sparkasse-Bottrop.de
Zeitraum Ausbildung 02/2010 - 07/2011

Beschreibung der Arbeit
Tagesablauf
Habe meine Ausbildung bei der Sparkasse Bottrop im August 2008 begonnen und möchte zunächst mit der Arbeitszeit anfangen...: auch wir als Azubis haben die Möglichkeit der Gleitzeit. Wenn das Zeitkonto es zulässt & Rücksprache mit dem jeweiligen Abteilungsleiter gehalten wird,kann man ruhig mal früher kommen oder gehen bzw. einen kompletten Tag "gleiten".Der reguläre Arbeitsbeginn ist von MO-FR um 08:15 Uhr. MO,DI und FR endet der Arbeitstag um 16:45 (15min. nach "Ladenschluss").MI um 13:30 Uhr(30 min. nach "Ladenschluss") und DO um 18:45 Uhr (ebenfalls 15min. nach "Ladenschluss"). Im ersten Lehrjahr ist man von August-Januar, abgesehen von einer Woche Zahlungsverkehr in der Hauptstelle,ununterbrochen in einer Geschäftsstelle.Diese wird einem je nach Wohnort zugeteilt. Die GS die dem Wohnort am 2.nächsten liegt ist sehr wahrscheinlich auch dann der Arbeitsplatz für die erste Zeit der Ausbildung. Die Ausbildung beginnt traditionell an einem Mittwoch in der Mitte des Augusts mit einer 3 tägigen Einführungsveranstaltung. Dort lernt man seine Mitazubis,die Räumlichkeiten der Hauptstelle,den Vorstand und vor allem seinen Ausbildungsleiter näher kennen. Außerdem erhält man sehr viele Infos rund um die Ausbildung und Sparkasse und man wird auf die erste Zeit in der Geschäftsstelle vorbereitet (z.B. durch Verkaufstraining,Telefonübungen etc.). Nebenbei erhält man den Ordner in dem sich der Ausbilungsnachweis befindet und ein großes Paket mit insgesamt 24 Fernstudienbriefen (dazu später mehr). Montags trifft man sich dann vor seiner Geschäftsstelle mit seinem Ausbildungsleiter und wird den Kollegen vorgestellt. Das vermittelt meiner Meinung nach von Anfang an ein gewisses Wohlgefühl,da man nicht alleine in die Fremde geschickt wird. In meiner Geschäftsstelle haben sich ausnahmslos alle Mitarbeiter super um mich gekümmert.Bei Bedarf konnte ich so oft die gleiche Frage stellen bis ich es verstanden habe. Dies wurde nicht als negativ gewertet,sondern als Zeigen von Interesse und Wunsch Fehler zu vermeiden. In der ersten Zeit saß ich dann vorne mit einer Mitarbeiterin im Service oder bin bei den Beratern mit in Gespräche reingegangen. Durch das ständige Beobachten der Arbeiten,konnte man schnell auch selbstständig Arbeitsaufträge erfüllen und wurde nach und nach an die Schaltertätigkeit herangeführt. Nach ca. 4 Wochen durfte ich schon vollkommen selbstständig Kunden am Schalter bedienen,ohne das mir jemand über die Schulter geschaut hat.Habe mich anfangs eher zurück gehalten und bin mir so gut wie sicher,dass ich bei mehr fordern auch eher alleine an den Schlater gekonnt hätte. Von Anfang wurde mir großes Vertrauen entgegengebracht,sodass ich auch kleine Beratungen (Girokonto eröffnen,Sparbuch etc.) schnell alleine durchführen durfte,ohne das ein Berater daneben saß. In meiner Zeit in der GS habe ich super viel für die Praxis gelernt und aber auch dadurch,dass wir regelmäßigen internen Unterricht hatten. Dort wurden dann viele Themen vertieft & wir erhielten Verkaufstraining,Schulungen die die EDV betrafen usw. Bis zum Ende der Ausbildung gibt es eine kaum zählbare Anzahl an Schulungen etc. Ca. 1 x im Monat hatten wir dann einen Projekttag zum Fernstudienbrief. 2 der 24 Briefe mussten dann im Vorfeld zu Hause,oder bei Leerlauf in der GS, durchgearbeitet werden. An dem jeweiligen Projekttag kamen wir dann mit den anderen Azubis und einem Dozenten zusammen & haben Fragen dazu bearbeitet. Die Inhalte der Briefe steigern sich im Anspruch,von einfachem Zahlungsverkehr bis zur Baufinanzierungen und weitere Themen.Dadurch und auch durch die sonstigen Schulungen kam man regelmäßig mit den anderen Azubis zusammen und konnte sich austauschen. Ab November kommt dann 1x im Monat für eine Woche 1 Azubi in die Hauptstelle in die Abteilung Zahlungsverkehr. Ende Januar beginnt dann der erste Teilblock der Berufsschule. 7 Wochen besucht man die Berufsschule in Gladbeck & bekommt die allgemein bekannten Fächer unterrichtet. Denke dazu muss ich nicht viel Sagen. Von März bis Mai ist man dann wieder in seiner gewohnten Geschäftsstelle und von Mai bis Juli wieder im Blockunterricht in der Berufsschule. An Schulfreien Tagen steht man der Sparkasse so gesehen "zur freien Verfügung",d.h.,man wird dort eingesetzt wo man gerade am meisten gebraucht wird. Zu unserer Freude war es aber meist unsere GS. Ab Juli heißt es dann erstmal endgültig Abschiednehmen von der GS und ab in die Hauptstelle. Dafür gibt es für jeden Azubi einen Einsatzplan,der 1-3 wöchige Aufenthalte in folgenden Abeilungen vorsieht: Vorstandssekretariat / Controlling Versicherungen ImmobilienCenter Innenrevision Rechnungs-und Finanzwesen FinanzCenter WP Nachbearbeitung Zentrale Nachbearbeitung Giro/Spar Baufinanzierung Firmenkunden Kreditsekretariat Marketing Datenservice Privatkunden (6 wochen) und 1 Woche S-International für den Auslandszahlungsverkehr. Dafür muss man dann nach Essen fahren. Denke das ich so weit alle Abteilungen aufgeführt habe. Damit ist man das ganze 2.Lehrjahr beschäftigt,außer in den Zeiten wo man Urlaub hat oder 2x 7 Wochen im Blockunterricht ist. Da ich erst im 2.Lehrjahr bin,kann ich nicht viel über ALLE Abteilungen sagen,aber ich habe schon sehr viele durchlaufen und muss sagen,dass es sinnvoll ist,auch wenn man leider oft nichts oder nicht viel zu tun hat. Dafür reicht die Zeit einfach nicht aus. Würde mir wünschen,dass sich alle Abteilungen gleich gut um die Azubis kümmmern. Das ist momentan nicht der Fall! Ist von Abteilung zu Abteilung völlig verschieden. Zu den Kollegen kann man auch nicht viel sagen,da man ja alle 2 Wochen ca. andere hat. Finde es aber im Großen und Ganzen sehr gut,dass die Sparkasse Bottrop es den Azubis ermöglicht sehr viele Abteilungen kennenzulernen. Das war es fürs Erste. Was noch zu sagen ist: Während der Ausbildung haben die Azubis KEINE Vertriebsziele und alle werden nach bestandener Prüfung für mind. 1 Jahr übernommen,in dem man sich dann bewähren kann und beweisen sollte das man gut für diesen Job ist.
Interessante Arbeiten
Lernerfahrung
Hilfestellung
Ausbilderbetreuung

Ausbildung intern
Atmosphäre und Unternehmenskultur
In meiner Geschäftsstelle war die Atmosphäre einfach nur super! Habe mich mit allen bestens verstanden und mich sehr wohl & gut aufgehoben gefühlt. Meine Chefin dort war 1a und hatte selbst für Bereiche die den Beruf nicht betreffen immer ein offenes Ohr. Allerdings weiß ich auch,dass dies natürlich nicht in allen Geschäftsstellen und Abteilungen so ist.Es können sich nicht alle "lieb" haben und es sind auch bei weitem nicht alle Kollegen überall nett zu einem. Die Erfahrung habe ich jetzt auch schon des öfteren machen müssen.
Verhalten Kollegen
Motivation im Unternehmen
Identifikation mit der Bank
Führungskultur

Bewerbung / Auswahlverfahren  
Zunächst folgte auf die Bewerbung ein Einstellungstest.Dieser beinhaltet sämtliche Themengebiete wie z.B. Logik & Sprache. Der Test war gewiss nicht einfach,aber trotzdem sehr gut zu schaffen. Mathe wird anders als erwartet nicht so intensiv abgefragt. Nach dem Test folgt dann das Assessement-Center. Dort ist man mit 4-5 anderen Mitbewerbern in einer Gruppe und stellt sich natürlich zunächst einmal vor. Danach gibt es dann eine Gruppenaufgabe.Wir mussten damals eine Verkaufsaktion planen mit werbung etc. Es kann aber auch die Planung einer Klassenfahrt als Thema dran kommen. In der 2.Aufgabe soll man seine persönlichen Stärken herausstellen und erläutern warum man für den Beruf so geeignet ist. Dazu hat man ca. 10 min. Vorbereitungszeit und kann Medien wie Flipchart,Folie,Plakat etc. für die anschließende Präsentation nutzen.Danach werden einem dann evt. noch ein paar Fragen gestellt. In der 3. und letzten Aufgabe geht es besonders um die verkäuferischen Fähigkeiten. Innerhalb einer 10 minütigen Vorbereitungszeit muss man eine Strategie entwickeln,wie man dem Kunden am Besten ein Sparschwein verkauft,obwohl er sich beschwert,weil er beim letzten Mal eine kostenfreie Spardose die ihm zustand nicht bekommen hat. Zur Auswahl ist ein Sparschwein für 10€ und eine Spardose für 15€. Natürlich soll man nach Möglichkeit die für 15€ verkaufen und ihn besänftigen,da er ja noch sauer wegen dem Fehler bei seinem letzten Besuch ist. Nach ca. 1 1/2 Wochen habe ich dann eine positive Rückmeldung erhalten und in der gleichen Woche noch(fast 1 Jahr vor Ausbildungsbeginn) meinen Vertrag unterschrieben.

Gesamtbewertung
Vorteile
Betriebsfest ;), lässt die SPK sich immer ordentlich was kosten. Die Zeit in der Geschäftsstelle.. der Umgang miteinander. Die vielen Schulungen,woran man gemerkt hat das den Leuten sehr viel daran liegt das wir so viel wie möglich und laufend dazu lernen! Die Gute Betreuung durch díe Verantwortlichen.. usw..
Nachteile
Lehrjahre sind keine Herrenjahre und deshalb kommt es natürlich auch mal vor,dass man ein paar Blätter kopieren muss oder Sachen durchs ganze Haus bringt..das gehört alles dazu.. Was ich allerdings negativ finde ist,dass es doch ein paar Abteilungen gibt die sich absolut gar nicht um die Azubis kümmern,wodurch man dann dort auch nichts lernt und sich ständig langweilt!Außerdem würde es manchen Leuten gut tun ab & zu etwas freundlicher zu sein!
Fazit
Würde meine Ausbildung auf jeden Fall nochmal bei der Sparkasse Bottrop anfangen und kann sie demnach auch weiterempfehlen.


Kommentare

Durchschnittliche Leserbewertung: 
..., spk_seba, 05.07.2010
...

Artikelkommentar schreiben

Nach oben
Zurück


Aktuelle Bankfachklasse

 Autor:
 anonym
 Datum:
 22.10.2009
 Anzahl gelesen:
 Bisher 8248 mal