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Erfahrungsbericht - "BHF-BANK"

Allgemeine Informationen  
Name des Institus BHF-BANK
Strasse Bockenheimer Landstraße 10
Ort 60323 Frankfurt
Web http://www.bhf-bank.com
Zeitraum Ausbildung 08/2003 - 02/2006

Beschreibung der Arbeit
Tagesablauf
Die erste Woche in der Ausbildung wird ganz dem Kennen lernen gewidmet. Leider hatte ich nicht das Glück mit der Azubigruppe und den Ausbildern in dieser Woche in ein Hotel wegzufahren, damit man sich schon mal beschnuppern konnte. Allerdings ist es ab jetzt wieder möglich. Als Azubi wird man in sehr vielen verschiedenen Abteilungen eingesetzt und zwar maximal für sieben Wochen. Oft sind es sogar nur drei Wochen oder weniger. Die Einsatzorte beschränken sich hauptsächlich auf die Zentrale in Frankfurt und Offenbach-Kaiserlei. Als erstes steht die Abteilung Kontoführung und Zahlungsverkehr an, danach geht es weiter mit Kapitalveränderungen, Private Banking, Private Equity, Frankfurter Fondsbank (Tochterunternehmen), Frankfurt Trust (Tochterunternehmen), Handelsabwicklung, Aktien Sales, Zentrale Anwendungsentwicklung, Kreditrisiko-Management, Zahlungsverkehr Ausland, Derivate Sales, BHF TRUST (Die Abteilungen habe ich nach meiner Einsatz-planung chronologisch geordnet). Es sind darüber hinaus noch viele andere Abteilungen möglich und es können sogar Abteilungen gewünscht werden in die man eingesetzt werden möchte und je nach Bedarfslage auch eingesetzt wird. Das klassische Schaltergeschäft hat die BHF-BANK nicht. In den Abteilungen selbst wird einem oft eine gute Betreuung durch die Kollegen geboten. Sie nehmen sich viel Zeit um etwas ausführlich zu erklären und geben viele, teilweise sehr anspruchsvolle Arbeiten. In der Börsenabteilung sollte man sich allerdings sehr eigeninitiativ verhalten, da es hier nichts bzw. sehr wenig zu tun gibt. Das liegt einfach daran, dass Azubis nicht berechtigt sind Aktien zu handeln. Im Private Banking ist es unter Umständen möglich bei einem Kundengespräch dabei zu sein. In den Abteilung fallen sehr unterschiedliche Aufgaben an und das Lernpotential ist riesig. Am Ende des Abteilungseinsatzes wird ein Beurteilungsgespräch hinsichtlich der erbrachten Leistungen sowie der Sozialkompetenz geführt. Das hilft sich selbst besser einzuschätzen zu können. Neben der Berufsschule, die im Blockmodell durchgeführt wird (Dauer: 6-9 Wochen) gibt es nach dem Schulunterricht je nach Ausbildungsdauer ein- bis dreimal einen so genannten innerbetrieblichen Unterricht (IBU). Dieser Unterricht dauert ca. 2-3 Stunden und vermittelt zusätzlich alle theoretischen Kenntnisse und bereitet gezielt auf die Zwischen- und Abschlussprüfung vor.
Interessante Arbeiten
Lernerfahrung
Hilfestellung
Ausbilderbetreuung

Ausbildung intern
Atmosphäre und Unternehmenskultur
In der BHF-BANK herrscht mit seinen knapp 1800 Mitarbeitern eine sehr familiäre Atmosphäre. Viele Kollegen kennen sich untereinander und abteilungsübergreifend gut. Sie sind echt nett und kümmern sich auch um die Azubis. Für die gesamte Ausbildungszeit wurde jedem einzelnen ein Tutor zugewiesen, der als Ansprechpartner für Probleme und sonstige Angelegenheiten fungiert. Mein Tutor hat mir sofort das „Du“ angeboten und wir gehen auch schon mal gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt oder woanders hin. In der Abteilung selbst lernt man sehr viele Menschen kennen, die oft kontaktfreudig sind und mit denen man schnell gut klar kommt, denn neben der ganzen Arbeit bleibt auch Zeit für persönliche Gespräche, die der guten Atmosphäre zugute kommen. Des Weiteren ist es möglich beim Betriebssport (Fußball, Bowling, Schwimmen, Golf, Tennis u.w.) mit zu machen und mit Kollegen in engeren Kontakt zu treten.
Verhalten Kollegen
Motivation im Unternehmen
Identifikation mit der Bank
Führungskultur

Bewerbung / Auswahlverfahren  
Da muss ich erstmal weit zurückdenken, da ich mich 2001 bei der BHF-BANK beworben hatte. Als erstes stand ein schriftlicher Test auf dem Plan. Es war ein normaler IQ-Test: Logisches Denken, Merkfähigkeit und Schnelligkeit wurden getestet. Die ganzen Aufgaben findet ihr in normalen Testbüchern. Im Vergleich zu anderen Banken war der schriftliche Test schwierig, aber schaffbar. Nach einer gewissen Zeit (max. 2 Wochen) wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Der hatte es schon mehr in sich, denn zunächst hat es locker mit den gewöhnlichen Fragen zur Person angefangen, sowie Fragen zum bisherigen Lebenslauf. Danach wurden mir noch Fragen zum Bankgeschäft gestellt. Alles im allen fand ich das Gespräch hart aber fair. Der Interviewer hat mir zum Schluss noch die Gelegenheit für eigene Fragen gelassen, die ich auch konsequent nutzte. Nach kurzer Zeit wurde ich von der Personalabteilung der BHF-BANK angerufen, die mir die Ausbildung zusagte. Das tolle daran war, das ich sogar mein Jahr bei der Bundeswehr dazwischen schieben konnte und erst 2003 in der Bank angefangen habe. Tipp: Macht euch nicht verrückt, alles halb so schlimm. Am besten ihr sprecht das Ganze mit einem Freund vorher durch und dann klappt es auch. (Es wurden übrigens 19 Bewerber genommen)

Gesamtbewertung
Vorteile
- Innerbetrieblicher Unterricht, der einem für die Schule sehr weiterhilft - auf die Ausbildung wird sehr großer Wert gelegt - enger Kontakt zur Personalabteilung und großes Engagement der Ausbilder - nur 2 Jahre Ausbildung für Abiturienten und 2,5 Jahre für FOS und Mittlere Reife - gute Chancen auf Übernahme bei guter Leistung - vielfältiger Besuch von Abteilungen - Betriebsfeste *g* - Schulungen von Praktikern im Rahmen des innerbetrieblichen Unterrichts - oftmals freies Zeitmanagement - Betriebssport und Eigeninitiative der Azubis - eigene Kantine
Nachteile
- kaum Kundenkontakt, da keine Schalter vorhanden sind - kurze Aufenthalte in den Abteilungen - stressig, wenn Arbeiten in der Berufsschule anstehen und mit den IBU-Tests zusammen fallen
Fazit
Also ich würde die Ausbildung hier auf jeden Fall noch mal beginnen, denn durch die intensive Betreuung fühlt man sich nicht verloren. Vor allem der innerbetriebliche Unterricht, um den uns die Azubis anderer Banken immer wieder beneideten, hat mir in Berufsschule und bei der Zwischen- und Abschlussprüfung viel weiter geholfen. Ich hatte immer in Form meiner Ausbilder einen Ansprechpartner für meine Fragen. Manche Abteilungen sind etwas langweilig, aber das richtet sich nun mal nach dem persönlichen Interesse eines jeden. Wenn man während der Ausbildung nicht auf der faulen Haut sitzt und gute Leistungen zeigt, dann ist die Übernahme so gut wie gesichert.


Kommentare

Durchschnittliche Leserbewertung: 
Gut aber hart, BHFAzubi, 18.05.2006
Ich mache auch eine Ausbildung bei der BHF-BANK. In weiten Teilen stimme ich dem Bericht auch zu. Die Ausbildung ist gut und auch der innerbetriebliche Unterricht hilft sehr. Leider habe ich ein Problem mit der Personalabteilung die für die Ausbildung zuständig ist. Sie sind sehr hart mit den Auszubildenen und stellen hohe Anforderungen. Hier gilt das Motte 1,2, schlecht bei der Notengebung. Und wenn man das nicht erfüllt merkt man eine nachlassende Unterstützung. Selbst wenn man aber die Vorgaben erreicht hört man selten Lob und darf sich ein und denselben Fehler immer wieder anhören. Wer sich also bei der BHF-BANK eine Ausbildung machen möchte, sollte eine sehr hohe Leistungsbereitschaft und ein dickes Fell mitbringen. Sonst wird der psychische Druck sehr hoch. Eine kleine Anmerkung noch. Ich bin kein schlechter Azubi und schreibe die Kritik hier nicht aus Frust. Dies ist nur eine Warnung.
Schöner Bericht, Einfach_Steffi, 05.12.2005
also, dass ist doch endlich mal ein bericht, wie man ihn sich wünscht. es wurde alles genannt was wichtig ist, für jemanden, der sich für eine ausbildung dort bewerben will.

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Aktuelle Bankfachklasse

 Autor:
 Schmidt
 Datum:
 01.12.2005
 Anzahl gelesen:
 Bisher 6570 mal